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Erinnerung
Vergangenheitsbewältigung
Sich erinnern heißt auch widerstehen können
Was in Deutschland selbstverständlich ist, bleibt Russ*innen verwehrt: Familienforschung. Die Organisation Memorial wurde verboten, der Gulag ist aus der Öffentlichkeit verschwunden. Zwei Bücher helfen weiter
Johann Hinrich Claussen
5
Demokratie
"Faschismus lebt von der Verklärung der Vergangenheit"
Ostalgie liegt voll im Trend, sagt der DDR-Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk: Sie geht längst über harmlose Schwelgereien am Küchentisch hinaus, wird politisch instrumentalisiert
Lino Wimmer
7
Berlinale
Ein Film, der im Gedächtnis blieb
Wieder ist Berlinale - welche Filme werden wir noch lange erinnern? Für die Mutter unseres Kolumnisten war es ein Nachkriegsfilm: "Ehe im Schatten" aus dem Jahr 1947
Johann Hinrich Claussen
3
Videos
Tim Wegner
Claudius Grigat
alle Videos
Widerstand gegen die Nationalsozialisten
Wie hätte ich gehandelt?
Vor 80 Jahren scheiterte das Attentat auf Hitler. Sind die Männer des 20. Juli 1944 für uns heute noch Vorbilder? Ja, sagt Bestsellerautor Tim Pröse - allerdings in einem ungewöhnlichen Sinne
Konstantin Sacher
6
Armenien
Der Geschmack von Heimat
Die Bäckerin Donara Gasparyan musste aus Bergkarabach fliehen. Jetzt backt sie ihr Nationalgericht "Jingalov Hats" in der armenischen Hauptstadt Jerewan. Sie findet sogar die meisten der 17 Kräuter dafür
Luise Glum
7
Vererbtes Trauma
Ganz zuletzt kam alles Schlimme hoch
chrismon-Leserin Christine Richter fand heraus, dass ihr Onkel in der SS war, bevor er ums Leben kam. Ihre Mutter erlitt durch den Tod zweier Brüder ein Trauma, das sie an ihre Tochter weitergab. Wie kann man damit umgehen, ohne etwas zu vererben?
Katharina Müller-Güldemeister
7
Autor Ralf Rothmann
"Ich habe geträumt, dass ich erschossen werde"
Seine Mutter wurde als 16-Jährige vergewaltigt, sein Vater war bei der SS. Wie sich die Kriegstraumata seiner Eltern auf ihn auswirkten, verstand der Schriftsteller Ralf Rothmann, als er darüber schrieb
Dirk von Nayhauß
3
Familiengeheimnisse
War mein Vater ein Nazi?
Hatten die Eltern etwas zu verbergen? Als Kind sah chrismon-Leser Walter S. die Feldpost-Briefe des Vaters im Wäscheschrank liegen. Als er sie später lesen wollte, hatte die Mutter sie weggeschmissen
4
Sexualisierte Gewalt
Da krabbelte eine raue Hand meine Kinderbeine entlang
chrismon-Leserin Helga Majer-Trendel war Anfang der 30er Jahre ein kleines Mädchen. Und doch ist ihr dieser Sommertag in Erinnerung geblieben - aber nicht wegen des Zeppelins, um den sich damals alles drehte
Helga Majer-Trendel
2
chrismon-Serie "Tonspuren"
"Die Musik gibt Hoffnung"
Alexander und Berhan sind eritreische Christen aus Hannoversch Münden. Alexander arbeitet im Altenheim und Berhan besucht eine berufsbildende Schule
Sabine Oberpriller
Graphic Novel
In Ravensbrück ging die Hölle los
Jahrzehntelang wollte sich Emmie Arbel nicht an ihre Kindheit im KZ erinnern. Heute schafft sie es, über ihre Vergangenheit zu sprechen. Barbara Yelin schuf aus ihren Begegnungen mit der Holocaustüberlebenden eine einzigartige Graphic Novel
Gero Günther
8
Gruppenbild mal anders
Wie viele Personen zählen Sie?
Als sitzende Gruppe fotografiert zu werden, macht nicht wirklich Spaß - weder den Fotografierten, noch den Fotografierenden. Diese hier aber hatten so richtig Spaß. Vielleicht mal ausprobieren?
Anne Buhrfeind
1
Das Leid der anderen anerkennen
Für Israelis ist der Holocaust das Trauma, das nicht vergehe. Für Palästinenser sei es die "Nakba", sagt die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann
Claudia Keller
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