chrismon: Herr Pfeifer, "Stille Nacht, heilige Nacht" ist eines der bekanntesten Weihnachtslieder. Gerade jetzt sehnen sich viele Menschen nach Stille und Ruhe. Wenn sie dann aber eintritt, hält man sie oft nur schwer aus. Woran liegt das?
Eric Pfeifer: Da beschreiben Sie tatsächlich ein Phänomen, das sich um diese Jahreszeit gut beobachten lässt. Das ganze Jahr über prasselt der Trubel mit Arbeit und Familie auf uns ein. Zu Weihnachten sehnt man sich dann nach Ruhe. Das ist, als würde man auf der Autobahn bei 200 km/h die Handbremse ziehen. Das geht nicht gut aus.
Was bräuchte es stattdessen?
Damit es mit einer stillen Heiligen Nacht klappt, sollte ich am besten schon Ende November damit anfangen, den Übergang zu gestalten. Hier und da einen Abend oder einen ganzen Tag freihalten.
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