Annalena Schmidt an dem Ort, an dem sich alles immer wieder entzündet. Auf dem Kornmarkt in Bautzen, hier während des Wochenmarktes.
Auf dem Kornmarkt musste Annalena Schmidt vor rechten Schlägern fliehen
Jonas Walter
Rechte Christen
Wer denkt anders?
In Bautzen ist die AfD stärkste Partei, deutlich stärker als die CDU. Ist in so einer Stadt eine Frau wie Annalena Schmidt anders, die gegen rechts kämpft - oder der evangelische Pfarrer, der völkische Thesen verbreitet?
Tim Wegner
28.06.2018
16Min
Sie trägt schlichte, schöne Ballerinas, ganz schwarz sind sie, wie gemacht für diesen Frühlingsabend, durch den sie spaziert, links erhebt sich der alte Wasserturm, schräg dahinter der Dom. Ein tolle ­Kulisse, aber Annalena Schmidt sagt: "Mist, mit diesen Schuhen auf dem Kopfsteinpflaster komm’ ich nicht weit." Turnschuhe wären besser, weil ­Annalena Schmidt, Historikerin am Sorbischen Institut, nie wissen kann,
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Dass die Rechten überall zunehmen ist Ausdruck mangelnder historischer, politischer, sozialer und psychischer Bildung, ein Mangel, der auch durch die ökonomistische Okkupation des Bildungsbegriffs hervorgerufen wird. An den Schulen werden persönlichkeitsbildende Inhalte zugunsten ökonomischer Inhalte zurückgedrängt, Menschen werden zu Fachkräften und Kostenfaktoren degradiert und in einen erbarmungslosen Kampf jeder gegen jeden losgelassen. Wie soll sich in einem solchen Klima „Solidarität“ entwickeln?

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Vielen Dank für das wieder sehr vielfältige und informative Heft, das ich (Atheist) immer sehr gern lese.
Ihr Bericht über die rechte Hochburg Bautzen hat mich nicht überrascht, ich bin Leipziger. Es beschämt mich immer wieder zu lesen, wie insbesondere in Sachsen der rassistisches Gedankengut immer mehr Zuspruch bekommt. Leipzig ist davon ja leider auch nicht verschont geblieben, allerdings ist hier der Widerstand gegen die rechten Umtriebe viel massiver und nachdrücklicher.
In Bautzen scheint stattdessen zunehmend ein Klima von Angst und Resignation gegenüber dem rechten Ungeist zu herrschen. Bewundernswert, dass sich trotzdem Menschen mit Zivilcourage finden, die diesem braunen „Zeitgeist“ entgegentreten. Wenn ich auf der anderen Seite aber lese, was sich dort offensichtlich in manchen kirchennahen evangelischen Kreisen abspielt, frage ich mich allerdings, wo hier die „Kirchenobrigkeit“ bleibt: Wenigsten sie könnte doch dem braunen Ungeist entgegentreten und in ihren Gemeinden Ordnung schaffen- aber es passiert offensichtlich nichts! Als Außenstehender wundert es mich allerdings nicht, denn das ist leider typisch für die evangelische Landeskirche in Sachsen.
Eins noch: ich bin stark beeindruckt von der journalistischen Arbeit! Präzise recherchiert und beharrlich nachgefragt, ist es so gelungen, den braunen Ungeist einiger dieser Biedermänner/-frauen zu entlarven. Sowas nennt man Qualitätsjournalismus. DANKE!

Ist Ihre Frage nach der Kirchenobrigkeit im Sinne einer neuen Inquisition zu verstehen? Ist es mal wieder an der Zeit, Andersdenkende auf die Streckbank zu legen und abschwören zu lassen? Stammt der neue "Hexenhammer" von Dr. Bernstein?

Und noch eine Frage am Schluss: Wann waren Sie das letzte Mal in Bautzen?

Viele Grüße aus dem braunen Ödland
Der Bautzner

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Dass sie, die "Rechten", eine Stadt spalten, mag noch angehen. Aber wie können "Rechte" Kirchengemeinden, Gemeinschaften von Gläubigen also, spalten? Glauben die so Gesinnten anders? Irren sie womöglich im Glauben? Oder ist gemeint, für "Rechte" sei kein Platz in evangelischen Kirchengemeinden? Für alle anderen Lebens- und Weltanschauungen ("Linke", "Grüne", "Konservative", "Liberale") wohl?

Antwort auf von Berthold Trottnow (nicht registriert)

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Danke für diesen Beitrag. Auf den Punkt gebracht. Kürzer und treffender kann man es nicht formulieren.

Antwort auf von Berthold Trottnow (nicht registriert)

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Ich stimme voll inhaltlich zu. Vermutlich aber waren in diesem Meinungsartikel Rechts"extreme" gemeint. Aber das würde dann auch für Linksextreme gelten. Und für Extreme in allen Parteien oder Bevölkerungsschichten.

v.R.

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Dieser Artikel ist ein echter Augenöffner… Er zeigt stellvertretend für viele ähnliche Texte gegenwärtiger Pressearbeit, wie man mit wenigen rhetorischen Pinselstrichen einen „rechten“ Popanz aufbauen kann, der vor kritischem Nachdenken über unsere gesellschaftliche Situation schützen soll.

Ich kenne Herrn Pfarrer Frey und Familie Gähler schon viele Jahre persönlich. Es sind Menschen, die sich den Mund nicht verbieten lassen. Menschen, die ihre Umwelt kritisch hinterfragen, fest im christlichen Glauben stehen und ein großes gesellschaftliches Engagement zeigen. Es sind Menschen, die sich für andere einsetzen, die sich ihren Glauben etwas kosten lassen. Man muss nicht in allen Punkten ihrer Meinung sein, aber es lohnt, sich damit ernsthaft auseinanderzusetzen. Letzteres sollte Aufgabe eines guten journalistischen Textes sein. Diesem Anspruch wird der vorliegende Artikel nicht gerecht.

Zwei Punkte möchte ich anmerken:
1. In einem Land, in dem eine Ministerin für Migration und Flüchtlinge dem Staatsvolk das Vorhandensein einer eigenen Kultur abspricht (Aydan Özoguz: „[…] eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.“ siehe hier: https://causa.tagesspiegel.de/gesellschaft/wie-nuetzlich-ist-eine-leitkultur-debatte/leitkultur-verkommt-zum-klischee-des-deutschseins.html), ist das Anbringen einer Tafel, die an das große Erbe und die reiche Tradition unseres Volkes erinnert, eine sinnvolle und gute Maßnahme, um dem pathologischen Selbsthass vieler Deutschen etwas entgegenzusetzen.

2. Der Artikel zeichnet ein Zerrbild der Wirklichkeit über Bautzen und sein Umland. Seit Jahrhunderten wird gerade hier die multikulturelle Idee erfolgreich gelebt. Zwischen Deutschen und Sorben gibt es ein enges Miteinander, sogar die Ortsschilder sind zweisprachig. Wie kommt man also dazu, diese Menschen als rechtsradikal einzustufen? Wer genau ist mit dieser Diffamierung eigentlich gemeint? Sorben? Deutsche? Beide?
Wer sich ein Bild von der Lage vor Ort machen möchte, möge vorbei kommen oder wenigstens die örtliche Presse zur Kenntnis nehmen. Speziell für die im Artikel angedeuteten nazi-artigen Gewaltexzesse findet man so vielleicht auch ein paar differenzierte Informationen. Siehe z.B. hier:
http://www.bautzenerbote.de/es-war-nur-eine-hetzjagd-nach-nachrichten/

Solche Artikel wie der vorliegende treiben die Spaltung der Gesellschaft voran. Wann wird endlich begriffen, dass wir das Konservative, Bewahrende, Nationale (also Rechte) genauso für eine gesunde Gesellschaft benötigen, wie das Progressive, Verändernde, Internationale (also Linke). Die gesunde Mischung macht es. Gemeinsam diesen Weg des Ausgleichs zu finden, und ihn im gegenseitigen Respekt zu gehen hat Zukunft. Sich gegenseitig zu diffamieren, führt in eine Sackgasse. Solche Artikel sind leider Wegweiser in letztere.

PS: Ich bin gespannt, ob dieser Kommentar freigeschaltet wird...

Als Autor des Textes gestatten Sie mir bitte folgende Anmerkungen:

Erstens: Es ist schon vielsagend, dass Sie gespannt sind, ob Ihre Zuschrift veröffentlicht wird. Ja, wurde sie. Es gehört ja mittlerweile zum „guten Ton“, sich zum Opfer einer angeblichen Zensur zu machen und zu lamentieren, dass man ja bestimmte Dinge nicht laut sagen dürfe. Darf man! Nur gibt es dann auch eine Antwort.

Zweitens: Sowohl Pfarrer Frey als auch Familie Gähler haben einem Treffen zugestimmt, ihre Sicht der Dinge habe ich dargestellt. Das ist die journalistische Aufgabe: beide Seiten hören. „Monochromatisch“ ist das nicht. Wenn Sie das als Beleg dafür nehmen möchten, dass „Pressearbeit“ (übrigens: was für ein Wort, der Kollege Walter und ich betrieben eine journalistische Recherchearbeit, die sich über Monate erstreckte; Pressearbeit klingt mir da bewusst abschätzig) die Gesellschaft spalte, sei das Ihnen überlassen. Ich finde: Wir dokumentieren eine Spaltung, aber wir schaffen sie doch nicht.

Drittens: Dass Sie ausgerechnet das Zusammenleben mit den Sorben als Beleg dafür nehmen, dass doch alles in Ordnung sei in und um Bautzen, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Ich habe im Zuge der Recherche häufiger Kenntnis erhalten von Übergriffen auf sorbisch sprechende Jugendliche auf Abendveranstaltungen. Vgl. dazu auch den Band „Unter Sachsen“.

Viertens empfehle ich Ihnen zwecks Definition von „Konservativ“ und „Rechts“ die Arbeit von Liane Bednarz, stellvertretend:
https://chrismon.evangelisch.de/bednarz#comments-list

Sehr erhellend ist auch der Kommentar von „Scholz“ über Pfarrer Frey.

Antwort auf von Nils Husmann (… (nicht registriert)

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"Als Autor des Textes gestatten Sie mir bitte folgende Anmerkungen"

Gern ;-)

"Es ist schon vielsagend, dass Sie gespannt sind, ob Ihre Zuschrift veröffentlicht wird"

"Vielsagend" soll hier bitte was heißen? Dass es weit hergeholt sei, von Zensurmaßnahmen auszugehen? Dass Menschen, deren Kommentar-Texte gelöscht werden, ungehört bleiben sollten? Dass von Ihnen Zensurmaßnahmen bestritten werden und Menschen, die anderes erlebt haben, in ihren Augen Spinner sind? ...
Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung versichern, dass massive Zensurmaßnahmen bei bestimmten Themen stattfinden. Genauso wie ich Ihnen sagen darf, dass das Löschen von Kommentaren keineswegs nur der Unterbindung von "Hassreden" oder der Einhaltung der "Netiquette" gilt, sondern offensichtlich politisch (besser: ideologisch) motiviert ist. Allein die zahllosen Rechtsstreits im Zusammenhang willkürlicher Löschung bei Facebook belegen das. Ob "Chrismon" Kommentare löscht, weiß ich nicht. Meine beiden ersten Texte wurden zugelassen. Danke dafür. Meine diesbezüglichen Sorgen sind dennoch nicht unbegründet und spiegeln keineswegs eine Art "Opfer"mentalität wider, wie Sie es in Ihren Zeilen unterstellen.

"Sowohl Pfarrer Frey als auch Familie Gähler haben einem Treffen zugestimmt, ihre Sicht der Dinge habe ich dargestellt."

Sie lassen die erwähnten Personen zu Wort kommen, das ist richtig. Das ist mir auch positiv aufgefallen. Dennoch kann von einem sauber recherchierten und neutralen Artikel nicht die Rede sein, denn von Anfang an, wird dem Leser mal mehr mal weniger unterschwellig suggeriert, wie er die Dinge zu interpretieren hat. Ich möchte jetzt keine Textanalyse betreiben, weil ein Kommentar dafür nicht geeignet ist, aber Sie sollten Ihre Leser für nicht so naiv halten, dass sie nicht verstünden, wie man mit bestimmten rhetorischen Stilfiguren, Kontexten, negativen Konnotationen, selektiven Inhalten usw. ein Meinungsbild generiert. Übertreibt man solches, wird der Hinweis auf die gesetzten echten Zitate der Beteiligten zum Alibiverhalten des Schreibers. Sorry, aber so nehme ich Ihren Text wahr.

"[...] der Kollege Walter und ich betrieben eine journalistische Recherchearbeit"

Mag sein. Warum lassen Sie dann aber für den Zusammenhang wichtige Informationen weg? Warum beginnen Sie beispielsweise Ihren Text mit einseitigen Schuldzuweisungen zu den gewaltsamen Auseinandersetzungen in Bautzen? Wenn Sie recherchiert haben, wissen Sie, dass sich die Sachlage viel komplexer darstellt, als es Ihr Eingangstext nahelegt. Warum verschweigen Sie z.B. die jahrelange Friedensarbeit des Ehepaars Gähler und ihr Engagement zur Verbesserung der deutsch-russischen Beziehungen? Könnte es sein, dass diese Informationen einfach nicht zum Bild des bösen "Rechten" passen?

"Ich habe im Zuge der Recherche häufiger Kenntnis erhalten von Übergriffen auf sorbisch sprechende Jugendliche auf Abendveranstaltungen."

Sorry, solch ein Satz ist nicht wirklich ernst zu nehmen, bedient aber genau die Vorstellungswelt, die der gesamte Artikel erzeugen soll.

"[...] empfehle ich Ihnen zwecks Definition von „Konservativ“ und „Rechts“ die Arbeit von Liane Bednarz, [...]"

Herzlichen Dank, doch gestatten Sie mir, dass ich meinen Kopf auch selber bemühe. Egal, was Frau Brednarz zu sagen hat, ist es historisch nun einmal so, dass Rechts nicht gleichbedeutend mit rechtsradikal oder nationalsozialistisch ist, sondern für das Konservative und Bewahrende steht. Vielleicht machen Sie sich mal kundig zur Sitzverteilung der französischen und deutschen Nationalversammlung im 19. Jhd. Daraus leite ich mein Verständnis von "Rechts" und "Links" ab.

"Wir dokumentieren eine Spaltung, aber wir schaffen sie doch nicht."

Wenn Ihr Text nur der Dokumentation und der gleichberechtigten Darstellung beider Seiten gedient hätte, könnte ich dem zustimmen. "Gesinnungstexte" allerdings, die zwischen Kommentar/ Meinung einerseits und objektivem, wertfreiem Bericht andererseits nicht mehr unterscheiden, tragen aus meiner Sicht sehr wohl zur Spaltung bei.

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... fällt es einem wirklich schwer Nächstenliebe für Rechte auf zu bringen! Gut recherchiert und geschrieben! Wichtig, dass es gerade dort auch immer noch vernünftige Menschen gibt, die sich gegen dieses nationalglorifizierende und menschenablehnende Gedankengut stellen und es immer wieder vollbringen Liebe zu predigen!

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Dass Christen respektive Menschen, die sich dafür halten, nicht immun sind gegen Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit, ist keine Überraschung. Auch nicht, dass rechtsradikales Gedankengut auch in kirchlichen Kreisen auf so fruchtbaren Boden fällt wie in Sachsen. Dass allerdings die zuständige evangelische Landeskirche dagegen so wenig unternimmt, ist ein Skandal. Manchmal reicht das Beten und Predigen eben nicht. Manchmal sollten in der Kirche diejenigen, die Macht ausüben können, wirklich aktiv werden.

Uwe Tünnermann

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Man möchte den Menschen in Bautzen und anderswo zurufen: Kümmert euch um euer Leben und macht etwas daraus, das Beste, was eben möglich ist. Dann ist es unwichtig, wer sonst noch da ist.

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Zu dem Beitrag 'Wer denkt anders?' möchte ich mich aus mehreren Gründen äußern. Ein Grund ist persönliche Betroffenheit, denn den Pfarrer Frey, der hier beschuldigt wird, rechtes Gedankengut zu verbreiten, kenne ich zwar nicht persönlich, aber aus Erzählungen meiner Verwandten im Kreis Bautzen ist er mir als aufrechter, ehrlicher Christ, der auch vor der Wende im Glauben standhaft war, bekannt. Darum hat es mich natürlich schockiert, daß er hier in die Nähe völkischen Gedankenguts gerückt wird. Ich habe daraufhin im Internet das Programm und den Newsletter des im Beitrag genannten Schulzentrums Gaußig angeschaut und keinerlei Bestätigung Ihres Vorwurfs darin gefunden.
Des weiteren habe ich - neugierig geworden - im Internet nach Hatun Dogan gesucht und die Videos ihres Vortrags und der anschließenden Diskussion am 8.6.2017 in Bautzen gefunden. Ich habe mir beides angesehen. Dort fällt tatsächlich auch die in Ihrem Beitrag erwähnte Zahl von '80 % falscher Flüchtlinge', jedoch sagt sie ausdrücklich, daß es sich dabei um ihre persönliche Meinung handelt und stellt es nicht als absolute Wahrheit hin. Darüberhinaus bleibt etwas unklar, auf welche Menschen sich die 80% genau beziehen. Insofern ist der Vorwurf, sie operiere mit falschen Zahlen, m.E. überzogen. Übrigens ist der Videobeitrag im Internet tatsächlich von 'Der deutsche Schäferhund' eingestellt worden. Natürlich klingt das sehr verdächtig. Aber die Autoren hätten besser auch recherchiert, wer das ist, nämlich eine Polit Columne des Westdeutschen Rundfunks (COSMO). Im Internet findet man auch, daß Hatun Dogan von AFD-Gruppen eingeladen wurde und dort auch vorgetragen hat. Aber daß das jetzt heißt, daß sie 'mittlerweile häufig Gast auf AFD-Veranstaltungen' sei, ist eine m.E. leichtfertige Schlußfolgerung. Man kann die Meinung von Hatun Dogan vielleicht auch z.T. distanziert sehen, aber in Ihrem Beitrag wird ihr Unrecht getan.
Insgesamt finde ich den Beitrag, wie es hoffentlich aus meiner Darstellung deutlich geworden ist, sehr oberflächlich und leichtfertig. Das entspricht so nicht echtem christlichen Geist. Das evangelische Magazin chrismon muß da eindeutig auf mehr Qualität achten.

Ich beschuldige Pfarrer Frey nicht, rechtes Gedankengut zu verbreiten. Ich habe aufgeschrieben, was er sagt und wie er argumentiert - und daraus die Schlussfolgerung gezogen, dass es schwer falle, seine Äußerungen nicht völkisch zu nennen. Dazu stehe ich. Wo landen wir denn, wenn wir der Argumentation von Herrn Frey folgen, nach der Völker doch lieber unter sich bleiben sollten? Was wäre die Konsequenz? Komplette Assimilation? Oder schickt man Zugewanderte weg? Was ist, wenn sie nicht weg wollen? Wer entscheidet, was zur Assimilation gehört und wer wann zugewandert ist? Wie lassen sich diese Fragen im Einklang mit rechtsstaatlichen Garantien beantworten? Ich glaube: gar nicht.

Ich habe im Text nicht behauptet, dass am Schulzentrum in Gaußig entsprechende Inhalte gelehrt werden. Sogar Kritiker von Herrn Frey billigen ihm eine Leistung zu, das Schulzentrum gegründet zu haben. Im Jahre 2016 eine Tafel an einen Schulneubau anzubringen, wie das in Gaußig geschehen ist, erscheint dennoch diskutabel.

Ferner werfen Sie uns vor, nicht sorgfältig recherchiert zu haben. Das weise ich zurück. Meinen Informationen nach steht mitnichten der WDR hinter dem Account „Der deutsche Schäferhund“ auf Youtube. Es mag eine Namensgleichheit geben, aber wir haben allen Grund, eine Person aus Bautzen hinter diesem Konto zu vermuten. Wenn Sie sich die Liste der Videos ansehen, werden Sie schon bei oberflächlicher Betrachtungsweise erkennen, worum es dem Betreiber geht – u.a. kommt die vom Verfassungsschutz beobachtete „Identitäre Bewegung zu Wort“: https://www.youtube.com/channel/UCBS8zmAcfuk-DEAKtV40ZxA/videos

Oberflächlich und leichtfertig? Beide Seiten kamen im Beitrag zu Wort. Dem Besuch in Bautzen – wir waren mehrere Tage vor Ort – gingen monatelangen Vorrecherchen voraus. Fakten wurden hausintern in unserer Schlussredaktion und Dokumentation geprüft. Unsere Arbeit war und ist mitnichten oberflächlich.

 

Antwort auf von Nils Husmann

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Sehr geehrter Herr Husmann, ich finde Ihren Artikel sehr beeindruckend und doch auch verstörend. Wie kann man als Christ völkisch denken? Das ist doch ein Kernmerkmal der christlichen Kirche: übernationalität. Menschen aller Nationen in christlichen Glauben vereint. Die Bibel ist voller Fluchtgeschichten. Hätte dieser völkische Pfarrer Jesus ausgewiesen, als die Familie vor Herodes fliehen musste wie syrische Flüchtlinge heute vor Assad und dem IS?
Diese gelebte Nächstenliebe - auch wenn es schwer fällt und mühselig ist - ist christliche Nachfolge.

Sehr geehrter Herr Husmann, legen Sie bitte weiter die Finger in die Wunden. Auf das sich auch die Landeskirchen klar gegen Völkisches Denken wendet. Danke!

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Herrn Pfarrer Gerd Frey würde ich gern einige Fragen zu der von ihm gegründeten Schule mit der „erstaunlichen" Plakette stellen:

-    Wer ist der Jemand, der für den Neubau der evangelischen Schule eine große Summe gespendet hat und der offensichtlich auch diese Tafel wollte? Warum wird er nicht genannt? Will der Spender das nicht oder will Pfarrer Frey das nicht?

-    Warum hat Pfarrer Frey, der sagt, das deutsche Gut sei die Rückbesinnung aufs Christentum, die Güte sei die moralische Antwort darauf, eine so missverständliche Tafel für die von ihm gegründete Schule akzeptiert?
Ich denke, jemand, der an dieser Tafel vorbeigeht, kann keinesfalls darauf kommen, dass sie die Bedeutung haben könnte, die Herr Frey ihr in dem Gespräch mit den Autoren des Artikels gibt. Oder würden Sie, wenn Sie denn in Frankreich an einem großen Gebäude vorbei­ kämen und (übersetzt) lesen müssten „Lehret französisches Gut und
französische Güte, damit Gott dieses Haus behüte", denken, hier ständen sie vor einer christlichen Institution? Man muss doch wohl eher an
die Betonung nationaler Vorstellungen denken.
Und so frage ich auch: Warum will Pfarrer Frey  eine solche Plakette an seiner evangelischen Schule, die fatal Assoziationen an die Diktion des 3. Reiches weckt?
 
-    Und last but not least frage ich mich, welches Signal diese Tafel für die Schüler gibt.
Ich stelle mir vor, da beschwert sich ein Schüler wegen der Benotung einer schlechten Klassenarbeit - vielleicht sogar einer, bei der es auch ums Durchfallen geht - in der häufig der Mangel an klarer Ausdrucks­
weise kritisiert worden ist. Was antwortet der Lehrer, wenn der Schüler oder die Schülerin ihn in diesem Zusammenhang auf diese Tafel, das Motto der Schule, hinweist?

-    Und schließlich würde ich gern über diese Fragen hinaus wissen, woher Pfarrer Frey weiß, dass „Völker Lieblingsgedanken Gottes sind." Der Missionsauftrag bedeutet doch wohl zuerst einmal nur, dass die Jünger zu allen anderen Menschen von anderen Völkern gehen sollen und die Botschaft verkünden sollen. Die Erweiterung, dass das Zusammenleben
in Volksgemeinschaften das von Gott so gewollte beste sei und vielleicht sogar die Vorstellung, dass „Völker" dasselbe meint wie moderne Nationalstaaten, kann doch wohl nicht mit der Aussage „ ... und machet zu Jüngern alle Völker" begründet werden. (Außerdem möchte ich
in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass  der Staat in
dem Jesus und die Jünger lebten, ein Vielvölkerstaat war. Die Menschen, die Völker im Römischen Reich blieben keineswegs unter sich, im Gegenteil.)

Elisabeth Rehberg

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Wenn der Preis für die hohe gestiftete Summe das Anbringen einer Tafel mit einem deutschtümelnden Text ist, sollte man das Geld nicht annehmen.
Wir befinden uns im 21. Jahrhundert und nicht am Anfang des zwanzigsten.

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Als Beilage der ZEIT erhielt ich die letzte Chrismon und war etwas irritiert über den Artikel über Bautzen. Aber vielleicht ist das ja auch gut so. Wir brauchen die Auseinandersetzung in der Kirche, wo mehrere politische Auffassungen aufeinandertreffen. Wir vermeiden Konflikte zu häufig, weil wir Angst haben, zu verlieren – Friede, Friede und ist doch kein Friede? Die Zeit scheint mir reif, wieder Friedensgebete zu halten. Aber es hat eben kaum noch einer Zeit dazu, das ist der Unterschied zu 1989. Es ist aber eben eine Frage, wo ich die Prioritäten setzen will. Ich erhoffe mir von einem ernsthaft gemeinten Gebet, ich erhoffe mir von Gott sehr viel.
Pfarrer Frey aus Gaußig kenne ich ein wenig, da ich unmittelbar vor der friedlichen Revolution 1 ½ Jahre in dieser Gemeinde als Gemeindepädagogin und Kantorin gearbeitet habe. Nachdem ich arbeitslos war, bekam ich mehr Arbeitslosengeld als vorher für einen mehr als 40h-Job bei der Kirche. Ich habe meine Arbeit dennoch gern getan. Geld ist nicht alles, ist lediglich ein Tauschmittel.
Ich wünsche mir sehr einen differenzierten Blick. Man muss wissen, dass Pfarrer Frey zu DDR-Zeiten das Schulgelände nicht betreten durfte. Die Religionsfeindlichkeit des Kommunismus und des real existierenden Sozialismus hatte eben etwas Fundamentalistisches. Nein, politisch waren wir durchaus unterschiedlicher Auffassung, aber wir konnten miteinander beten. „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“, so finde ich das in meiner Bibel. Die evangelische Schule in Gaußig leistet gute Arbeit und das bitte ich zu unterscheiden. Wir brauchen christliche Schulen, wir brauchen wieder mehr „Herzensbildung“.
Nun, am deutschen Wesen wird die Welt leider nicht genesen, dass haben unsere Vorfahren leider nachgewiesen. Die Spuren davon (Grenzverletzungen setzen sich fort bis ins dritte und vierte Glied) bekommen wir noch immer zu spüren. Nationale Überheblichkeiten waren noch immer der Auslöser für Kriege. Ich gehe mit Pfarrer Frey mit, sofern ich ihn in dem Artikel richtig verstanden habe, dass nicht unsere Eitelkeiten und Rechthabereien sondern Christus in die Mitte gehört.
Allerdings habe ich Schwestern und Brüder in der Ökumene, in anderen Nationen genauso wie in anderen Kirchen und ich habe einen großen Freundeskreis von Menschen, die sich bemühen so zu handeln, wie Christus gehandelt hätte, ohne dass sie Christen sind, nämlich barmherzig.
Mitleid kommt von oben herab, Barmherzigkeit geht auf Augenhöhe. Mit diesen Menschen fühle ich mich eher verbunden als mit manch anderen deutschen Mitbürgern, denen Ordnung und Sicherheit über alles geht. Wer viel hat, muss sich abschotten.
Wer wollen wir sein als Deutsche mitten im Herzen Europas? Das scheint mir eine wichtige Frage zu sein. Dietrich Bonhoeffer hat mit seinen letzten Briefen aus dem Gefängnis (1944/45)noch einmal soviel Wichtiges mitgeteilt. Einem Menschen, der den Tod vor Augen hatte, hört man anders zu: “Die Kirche steht nicht dort, wo das menschliche Vermögen versagt, an den Grenzen, sondern mitten im Dorf…Vielleicht wird hier gerade uns in der Mitte zwischen Osten und Westen eine wichtige Aufgabe zufallen.“ (Widerstand und Ergebung, Chr. Kaiser Verlag München, 1954, S. 182)
Kann es sein, dass genau diese Zeit jetzt gekommen ist?

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Dem,was Der Bautzner so von sich gibt, möchte ich einiges entgegensetzen.
Ich finde es sehr interessant, dass Sie sich über die Ihrer Meinung durch den Artikel geschürte Intoleranzhaltung gegenüber Rechten beschweren (Opferrolle) und andererseits sich schwer tun, die Darstellung des Autors zu akzeptieren. Dass das Schild an der Schule rechte Assoziationen wecken kann, ist wohl nicht ganz abwegig, genauso wie die Argumentation des Pfarrers Frey und die Positionen von Familie Gähler augenscheinlich rechts sind.
Sie machen es sich einfach, Toleranz gegenüber Nahestehenden der Reichsbürgerszene fordern (nach dem Motto, dass es eine gesunde Mischung macht), aber dann nicht die Meinung des Autoren akzeptieren, da der Artikel Ihrer Meinung nach monochromatisch sei.
Sie fordern insgesamt Pluralismus und Toleranz für alle ein. Das Erbe unseres Landes ist aber auch das Grundgesetz, der Minimalkonsens, den jeder Mensch akzeptieren muss, der hier lebt. Meinungen, die außerhalb dieses Minimalkonsenses sind, dürfen nicht toleriert werden. Dazu gehören völkische, fremdenfeindliche und staatsbedrohende Meinungen, genauso links wie rechts.
Dies hat jeder Deutsche zu akzeptieren, Herr Frey, Familie Gähler, Sie und ich.
Dass es in Sachsen Gruppen gibt, die sich mit der Akzeptanz der grundlegenden Spielregeln und vor allem mit Toleranz schwer tun, haben die Ereignisse in letzter Zeit zu Genüge gezeigt.
Sie haben aber Recht, dass dies bei weitem nicht alle sind. Und ich finde auch, dass das ständige öffentliche Anprangern dieser Zustände die augenscheinliche Spaltung der Gesellschaft eher beschleunigt. Trotzdem dürfen verfassungsfeindliche Meinungen und Gewaltexzesse nicht toleriert werden
Klar lassen sich Familie Gähler und Herr Frey und Sie auch nicht den Mund verbieten, wir aber auch nicht. Auch wenn Sie meinen, dass Sie uns durch Ihre "Lügenpresse-Mentalität" ("alles ist nicht gründlich recherchiert, einseitig dargestellt") zu Fall bringen könnten. Es ist immer das Ultimativargument, die Recherche des Artikels anzuzweifeln, bevor man mit einer Diskussion über die Inhalte anfängt. Letztlich argumentieren Sie nämlich kaum inhaltlich, sondern erläutern bloß Ihre eigene Erfahrung mit Familie Gähler, Herrn Frey und der Situation in Sachsen. Dies widerlegt die Erfahrung des Autors keineswegs.
Wahrscheinlich lesen Sie lieber alternative Blätter, in denen Ihre Meinung drin steht, die dann Ihrer Meinung auch besser recherchiert sind. Was sind also für Sie die objektiven Medien oder Informationen?
Genauso werfen Sie den Autoren vor, mit diesem Artikel zu spalten. Machen das nicht "Alternative-Fakten-Verbreiter" wie Leugner des wissenschaftlich gut belegten Klimawandels oder Verbreiter von falschen Zahlen auch? Diese haben ihre Artikel bisweilen schlechter recherchiert als die weit verbreiteten Zeitungen.
Die Aussage, dass man sich mit gegenseitigem Respekt begegnen soll und sich nicht gegenseitig diffamieren soll, haben Sie ja schon selbst mit dem letzten Kommentar widerlegt
Die Konsequenz aus dieser Aussage wäre ja, dass die Toleranz (und Respekt) in Ihren Augen keine Grenze kennt. Damit widersprechen Sie ja Herrn Frey, der die Trennung von Völkern befürwortet, da dies ja der Gedanke Gottes sei. Dann müssten Sie ja auch Menschen tolerieren, die aus anderen Völkern kommen oder die deutsche Kultur nicht achten. Das würde mich sehr freuen, da meiner Meinung nach völkische Gedanken und Intoleranz gegenüber fremden Kulturen und Menschen nicht
mit dem Konzept der Nächstenliebe, die uns Jesus lehrt, vereinbar ist.

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• Warum doch Flüchtling?

+ Weil jeder das Wort richtig versteht, weil Flüchtling üblicherweise Geflüchteter bedeutet. Wenn Unterscheidung nötig ist, kann man ja zur Not „Flüchtender“ sagen, obwohl auch der Kontext Auskunft gibt, was gemeint ist.
+ Weil ein Schmetterling auch dann einer ist, wenn er gerade nicht fliegt.
+ Weil ein Raufbold auch so genannt wird, wenn er gerade nicht rauft.
+ Weil ein Handwerker auch so genannt wird, wenn er gerade nicht handwerkt.

• Warum „Studierende“ statt „Studenten“, obwohl es falsch ist?
Student ist man, wenn man als Student eingeschrieben ist. Ein Studierender oder eine Studierende ist man in den Zeitabschnitten, wenn man die Handlung des Studierens aktiv vollzieht.

• Warum Kolleg*innen, obwohl damit Männer diskriminiert werden?
„Kolleg“ ist nicht der Plural von Kollege. Die weibliche Endung steht nur für Frauen. Eine eigens abgesetze Endung für den Mann fehlt. Etwa Kolleg*inn*en, KollegInnEn, Kolleg_inn_en, Kolleg(inn)en? Welche weiteren, genderkorrekten Krämpfe gibt es noch? Jeweils eine Endung für die anderen 60 Geschlechter fehlt übrigens auch.

Der Lesefluss leidet an den Genderformaten, wie auf einer Straße mit Schlaglöchern, sie lenken die Aufmerksamkeit auf eine Unterscheidung, die für den eigentlich zu vermittelnden Inhalt in den meisten Fällen ohne jede Bedeutung ist, womit auf der anderen Seite die Aufmerksamkeit für das Wesentliche reduziert wird. Die Genderarchitekten haben vergessen, wofür Sprache und Schrift erfunden wurden: Für eine effiziente Kommunikation, nicht ihre Störung, Ablenkungen oder ständig begleitende, sozialideologische Indoktrinationen, an Stellen, wo es gar nicht darauf ankommt.

Warum kann man nicht den für diesen Zeck gängigen, zufällig männlichen Plural als Plural für alle Geschlechter verstehen? Die normale Grammtik schreibt nicht vor, dass ein gemeinamer Plural etwas gänzlich Neues sein muss. Der Pural von Fenster ist ebenfalls Fenster, der Plural von Schalter ist Schalter. Aus dem Kontext ergibt sich, was gemeint ist. So kann man es bei Personengruppen auch machen. Intelligente Lösungen sind einfacher und unkomplizierter.

Abgesehen davon werden Sternchen bei Auslassung von Buchstaben gesetzt, z.B. A**** oder A*****och. Insofern ist das Gendersternchen nochmals irritierend, wenn man sich neben anderem auch noch sicherheitshalber fragen muss, was in einem Wort ggf. ausgelassen wurde.

Warum überhaupt das Nasebohren in fremder Leute Nase wegen der Nutzung nicht-genderkonformer aber viel effizienterer Wörter, obwohl man sie spätestens im Kontext richtig verstehen kann? Alles, ja alles, was im Zuge des Genderismus sprachlich zu ändern versucht wurde, konnten wir auch vorher schon richtig verstehen. Die Sprache war noch nie formel-mathematisch durchgehend korrekt konstruiert und muss es auch nicht.

Die ewige Maßregelei, die Pflicht- und Verbotskultur, ist ein viel größeres Problem. Lernen wir endlich einmal, Menschen richtig zu verstehen, auch wenn sie die gebratenen Tauben nicht à la carte in den Mund fliegen lassen. Es braucht gar nicht viel Intelligenz, um etwas so zu verstehen, wie es der Absender meinte. Denn DAS muss man können! Darin beweist sich Sprachkompetenz -und- soziale Kompetenz!
 

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