links: Eine Pfarrerin spricht mit Mikrofon, rechts: Eine Frau wandert durch eine Waldlandschaft
Elisabeth Lang ist Pfarrerin und trennt Berufliches und Privates. Zum Abschalten geht sie gern in den Wald
privat; AscentXmedia / Getty Images
Work-Life-Balance im Pfarramt
Dürfen Pfarrerinnen Feierabend machen?
Pfarrpersonen sind jederzeit ansprechbar, oder? Pfarrerin Elisabeth Lang macht es anders, sie trennt Berufliches und Privates - und geht zum Abschalten in katholische Gottesdienste
Privat
Aktualisiert am 06.07.2026
6Min

chrismon: Sie sind seit 2024 Pfarrerin in einem kleinen Ort, in dem Sie jeder kennt. Wie gelingt es Ihnen, Privates und Berufliches zu trennen?

Elisabeth Lang: Es war eine Erleichterung, als ich durch meinen Umzug nach zwei Jahren endlich die Tür hinter meinem Büro zumachen konnte und nicht von der Couch aus auf die Arbeit schauen musste.

Tatsächlich war es für mich auch wichtig, aus dem Ort – wo meine Kirche und auch das Pfarramt stehen – wegzuziehen. Räumliche Trennung hilft mir sehr in einem Beruf, in dem ich in der Öffentlichkeit immer auch als Amtsperson wahrgenommen werde.

Erwarten die Gemeindemitglieder nicht, dass man vor Ort wohnt? Viele haben ja das Bild: Im Pfarrhaus brennt noch Licht ...

chrismon Spendenabo doppeltgut
doppeltgut
Digitales Spendenabo abschließen und weiterlesen

4 Wochen gratis testen, danach mit 10 € guten Journalismus und gute Projekte unterstützen.
Vierwöchentlich kündbar.

Dieser Text erschien erstmals am
Die Kommentarfunktion ist nur noch für registrierte Nutzer verfügbar. Um einen Leserkommentar schreiben zu können, schließen Sie bitte ein Abo ab, schreiben Sie uns eine Mail an leserpost@chrismon.de oder diskutieren Sie auf Instagram, Facebook und LinkedIn mit.