AfD-Wähler
Was Menschen bei der AfD suchen
"Deutschland 2033": Im neuen Buch von FAS-Journalist Justus Bender stellt die AfD 100 Jahre nach der Machtergreifung der Nazis die Kanzlerin. Was müssen wir besser machen, um dieses Szenario zu verhindern? Ein Interview
Eine Frau trägt ein T-Shirt mit dem Bild von Ulrich Siegmundtember 2026
Diese Frau fühlt sich offenbar zugehörig: Sie trägt ein Shirt vom "Team Ulrich Siegmund"
Ronny Hartmann / AFP / Getty Images
Tim Wegner
16.09.2026
8Min

In Ihrem Buch stellt die AfD im Jahr 2033 die Kanzlerin, Deutschland gleitet sehenden Auges in ein autoritäres System ab. Wir können nun sieben Jahre lang die Dinge besser machen, um dieses Szenario zu verhindern. Was wäre in Ihren Augen erfolgversprechend?

Justus Bender: Ich berichte seit 13 Jahren über die AfD. Dabei habe ich bemerkt, dass die AfD-Anhänger unglaublich viel über sich selbst sprechen. Über ihre Not, ihre Ängste und Sorgen und dass sie sich unterdrückt fühlen und nicht mehr das sagen könnten, was sie wollten. Das höre ich mir an, und zwar bis an meine persönliche Schmerzgrenze.

Warum tun Sie das?

Wenn ich empathisch und nicht konfrontativ bin, sind AfD-Anhänger bereit abzurüsten. Einige ziehen sich im weiteren Gespräch auf Positionen zurück, die sie auch bei CDU und CSU vertreten sehen.

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Produktinfo

Justus Bender: Deutschland 2033. Ein Szenario. C.H.BECK. 284 Seiten, 20 Euro.

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