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Der sächsische Pfarrer Justus Geilhufe ist derzeit überall. Im Fernsehen, auf Kanzeln und Bühnen und natürlich im Internet. Er legt sich mit der AfD an, die in seinem Wohn- und Arbeitsort schon lange die Mehrheit hat, und sagt von sich selbst, er sei konservativ. Er will für Gott und die Kirche werben und tut das in der Logik von Social-Media. Es geht dabei sehr viel um ihn selbst und auch darum, wie er aussieht. Wie viel von dem, was er als Pfarrer und Influencer tut, dient tatsächlich Gott – und wie viel seinem eigenen Ego? Und: Was glaubt er eigentlich selbst und wovor fürchtet er sich?
Im Gespräch erzählt Justus Geilhufe, wie ihn das Aufwachsen im Pfarrhaus geprägt hat und warum es in seinem Leben nie einen wirklichen Bruch mit Kirche und Glauben gab. Er spricht darüber, warum seine Kinder ihm seine Begrenztheit gezeigt haben, weshalb er sich vor dem Urteil anderer Menschen fürchtet und was Christus ihm am Tage des Jüngsten Gerichts vorwerfen könnte.
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