chrismon: In Ihrem Comicbuch geht es um Sehnsucht, Herzschmerz und Verlassenwerden. Wie autobiografisch ist das?
Eric Schwarz: Ich nenne es nicht autobiografisch. Weder ich noch reale Personen treten als konkrete Figuren auf. Ich abstrahiere Gefühle und löse sie von meiner Situation. Aber Menschen, die mich gut kennen, empfinden es schon als autobiografisch. Andere hoffentlich als universell.
Ihre Comics bestehen fast immer aus vier Bildern und wenig Text. Warum diese Form?
Das ist eine typische Form für Web-Comics. Ich habe bei Instagram anfangen, meine Bildgeschichten hochzuladen, und immer mehr Menschen hat das gefallen. Diese Form zwingt mich, auf den Punkt zu kommen. Die Ideen müssen knackig sein, die Sätze kurz. Ich mag diese einfache Form sehr.
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