chrismon: In Ihrem neuen Buch geht es um das Älterwerden. Sie sind jetzt 60 Jahre alt. Fühlen Sie sich etwa schon alt?
Ewald Arenz: Wenn meine Tochter mich "alter weißer Mann" nennt, bleibt das nicht aus.
Aber an den Tod denken Sie noch nicht?
Doch, ich denke regelmäßig an den Tod. Aber ich habe schon früh viel über den Tod nachgedacht. Mein erstes Testament habe ich mit Anfang zwanzig gemacht.
Das ist ungewöhnlich.
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Meine Botschaft zu Sterben und Tod ...
Lieber Herr Arenz! Ich denke, Sie sind durch die frühe Konfrontation mit dem Tod in ihrer Familie stark verunsichert worden und haben dadurch die Frohe Botschaft aus den Augen verloren. Schade! Für meine Frau und mich steht fest, dass der Tod nichts Anderes ist als Heimkehr in die körperlose Welt Gottes. Unsere Seele stirbt nie! Jeder und Jede hat aber immer die Möglichkeit, wieder in unsere irdische Welt zurück zu kehren, um sich weiter zu entwickeln; denn all unsere Erfahrungen, Seele und Geist bleiben erhalten, selbst wenn wir irgendwann dement werden.
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