chrismon: Frau Roig, Deutschland müsse kriegstüchtig werden, sagt der Verteidigungsminister. Sie haben einen Sohn. Haben Sie Sorge, dass er eingezogen wird?
Emilia Roig: Ich sage ihm ganz klar: Wir werden alles tun, damit du nicht gehen musst. Alles.
Steckt in dem Satz, mein eigenes Kind soll auf keinen Fall eingezogen werden, nicht Egoismus?
Roig: Die Kinder der Mächtigen bleiben fast immer verschont. Aber ich bin generell gegen eine Wehrpflicht, gegen die Pflicht für alle Kinder – nicht nur gegen die für meinen Sohn.
Artur Weigandt: Bei einem meiner Frontbesuche in der Ukraine sagte mir ein Soldat: Wenn ich nicht kämpfe, tut es jemand anders für mich und stirbt vielleicht für mich.
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