Krieg in der Ukraine
Liebe zwischen Feinden
Kurz nach Russlands Angriff auf die Ukraine wird Polina und Yulia in Moskau klar: Als russisch-ukrainisches Paar sind sie dort nicht mehr sicher. Sie fliehen nach Deutschland. Doch der Krieg lässt sie nicht los
Polina und Yulia flohen nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine nach Deutschland
Karolin Klüppel für chrismon
19.04.2026
11Min

In der Berliner Wohnung von Polina und Yulia erinnern Fotos an ein Leben, das ihnen heute fern und fremd erscheint: ein Sommer auf der Krim, 2020. Auf einer Aufnahme ist Yulia in einem luftigen Sommerkleid zu sehen, ein anderes zeigt ihre gebräunten Füße im warmen Sonnenlicht, wieder ein anderes die lächelnde Yulia auf einer Terrasse. Es sind Bilder, die man auf den ersten Blick nicht mit der Krim verbindet. Denn die seit März 2014 von Russland besetzte ukrainische Halbinsel wurde in den vergangenen Jahren immer mehr zum Kriegsschauplatz.

Die Reise auf die Krim war ihr erster gemeinsamer Urlaub. Sie ist der Beginn einer Liebesgeschichte, in der zwei Frauen aus verfeindeten Nationen darum kämpfen, ihrer Liebe ein neues Zuhause zu geben.

Fünf Jahre später sitzen Yulia und Polina an einem grauen Novembertag in der Küche ihrer Erdgeschosswohnung am Berliner Stadtrand und erzählen von ihrer Geschichte. Polinas Englisch ist fließend, Yulia wechselt zwischen Englisch und Russisch, ihre Partnerin hilft bei der Übersetzung.

"Wir haben so viel Hilfsbereitschaft erfahren"

"Ich mochte Polinas Lächeln und ihre Art zu laufen", sagt Yulia über ihr erstes Kennenlernen in Moskau vor acht Jahren. Polina ist aus Russland, sie lebt damals noch in St. Petersburg, die Ukrainerin Yulia arbeitet zu jener Zeit als Kindermädchen in Moskau. Polina ist mit einer Freundin zu Besuch. Bei dem Treffen reden die beiden nicht viel miteinander, finden sich aber sympathisch. Sie werden Freunde auf Facebook und liken ab und zu einen Beitrag der anderen.

Die Krim war in den vergangenen Jahren als Kriegsschauplatz bekannt – für Polina und Yulia war es der Ort des ersten gemeinsamen Urlaubs, hier zu sehen auf Erinnerungsfotos in Polinas und Yulias Wohnung

Im Sommer 2020 reist Polina dann wieder für ein Wochenende nach Moskau, Yulia bietet ihr an, bei ihr zu übernachten. Und die beiden haben ab dem ersten Moment das Gefühl, als würden sie sich seit Jahren kennen. Sie reden stundenlang, über ihre vergangenen Beziehungen, ihre Familie und ihre Arbeit. Sie gehen im Park spazieren, schauen ihre Lieblingsfilme. Als Polina am Montagmorgen zurück nach St. Petersburg aufbricht, sagt Yulia schlaftrunken: "Geh nicht!"

Wenige Wochen später sind sie ein Paar.

Im ersten halben Jahr führen die beiden eine Fernbeziehung, Polina fliegt meist nach Moskau, da sie leichter aus dem Homeoffice arbeiten kann. Ein Jahr später zieht sie in die russische Hauptstadt um und findet dort einen Job als Managerin in einem Restaurant. In ihrem Freundeskreis gehen sie offen mit ihrer Beziehung um, aber in ihrer Arbeit weiß niemand davon. Auch in der Öffentlichkeit ist ihre Liebe geheim, sie dürfen nicht Händchen halten oder sich auf der Straße küssen. Wenn sie gefragt werden, warum sie zu zweit in einer Wohnung leben, lügen sie, dass sie Freundinnen sind.

Ein Jahr leben sie so ihren Alltag in Moskau, bis Februar 2022. Da wird ihnen klar, dass dieses Land endgültig nicht mehr sicher für sie ist. An dem Tag, als Russland die Ukraine überfällt, sind die beiden in ihrer Wohnung in Moskau. Sie sind schockiert, können nicht fassen, dass inmitten Europas ein Krieg ausgebrochen ist. Völlig neben sich, packen sie ihre Koffer, denn am nächsten Tag fliegen sie nach Budapest. Eigentlich wollten die beiden dort ein romantisches Wochenende verbringen. Aus dem Kurztrip wird eine Flucht.

Kurz nach ihrer Ankunft in Budapest wird ihr Rückflug kriegsbedingt gecancelt. In einer Stadt, die sie nicht kennen, fragen sie sich, wohin sie gehen sollen. Yulia erinnert sich an ihren Cousin in München, die beiden kontaktieren ihn, sie können bei ihm für ein paar Tage unterkommen.

"Ich mochte Polinas Lächeln und ihre Art zu laufen", sagt Yulia

Von dort aus schreiben sie einen Verein in Berlin an, der sich für queere Geflüchtete aus Osteuropa einsetzt. Dieser vermittelt sie an Menschen, die sie erst für ein paar Wochen und dann sogar für zwei oder drei Monate aufnehmen. "Wir haben so viel Hilfsbereitschaft erfahren, das war unglaublich", sagt Polina über diese erste Zeit in Deutschland.

Nach einigen Monaten Unterschlupf bei verschiedenen Menschen in Berlin vermittelt der Verein ihnen auch ihre jetzige Wohnung. Trotzdem sind die ersten Monate herausfordernd. Für Yulia als Ukrainerin ist es einfach zu bleiben, sie bekommt direkt Bürgergeld und hat einen unbegrenzten Aufenthaltsstatus. Für Polina als Russin ist es schwieriger.

"Sie will nicht über den Krieg sprechen, weil sie niemanden zur Last fallen will"

Yulia

Als sie im ersten Jahr bei der Ausländerbehörde vorsprechen, um auch für Polina eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen, fragt sie die Mitarbeiterin, warum sie noch nicht verheiratet seien? Die beiden sind überrascht von der Naivität der Frage, als ob queere Menschen in Russland heiraten könnten. Sie reichen ihren Mietvertrag aus Moskau sowie einen Nachweis über ihr gemeinsames Konto ein. Das reicht, damit die Ausländerbehörde Polina als Yulias Familie anerkennt. So kann auch sie bleiben.

Neben den bürokratischen Herausforderungen beschäftigt der Krieg sie ununterbrochen. Nach ihrer Ankunft verfolgen sie permanent die Nachrichten über jeden Angriff auf Yulias Heimatland. Ihre Mutter lebt in Kiew, sie haben ständig Angst um sie. Bei jedem Alarm in der ukrainischen Hauptstadt rufen sie an, fragen, ob sie in Sicherheit ist und sie es rechtzeitig in den Bunker geschafft hat.

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Mir geht es gut, hört auf euch Sorgen zu machen, ist fast jedes Mal ihre Antwort. Das Paar weiß, dass das nicht die ganze Wahrheit sein kann. "Sie will nicht über den Krieg sprechen, weil sie niemanden zur Last fallen will", sagt Yulia. Erst irgendwann nach dem Krieg werden diese Gefühle sich Bahn brechen, da ist sich das Paar sicher.

Stundenlang reden Polina und Yulia im ersten Jahr über die Situation in der Ukraine, manchmal noch nachts vor dem Einschlafen, das belastet ihre Beziehung. Sie streiten im ersten Jahr viel, es sind keine politischen Diskussionen, sondern Kleinigkeiten, die Konflikte auslösen. Die Wut und die Trauer über die Situation brauchen ein Ventil.

Der falsche Weg, um gegen Russland zu kämpfen

Irgendwann wird ihnen klar: Das können sie so nicht länger aushalten, sie müssen Abstand vom Grauen gewinnen. Sie fangen an, immer wieder ein paar Tage lang keine Nachrichten zu konsumieren, oder fragen die andere zuerst, ob sie gerade Kapazitäten hat für ein Gespräch über den Krieg. Das hilft und stärkt ihre Beziehung. Der Krieg hat sie gelehrt, noch offener und ehrlicher über ihre Gefühle zu sprechen.

Vor dem Krieg war ihre ukrainische Herkunft für Yulia wenig relevant, doch mit Russlands Einmarsch in die Ukraine änderte sich alles. Sie bemerkte bei einigen ihrer ukrainischen Freunde eine wachsende Abneigung gegen alles Russische. Sie gaben allen Russen die Schuld am Krieg, hörten keine russische Musik mehr, lasen keine russische Literatur und sahen keine russischen Filme.

Die 40-Jährige verstand das nicht und versuchte, mit ihnen zu reden: Dies sei der falsche Weg, gegen das russische System anzukämpfen. Eines Tages sagte eine Bekannte zu ihr: "Du hasst Russland nicht genug." Polina saß direkt neben ihr. "Was soll ich tun? Sollte ich jetzt mit meiner Freundin Schluss machen?", fragte Yulia.

Yulia und Polina stritten während des ersten Jahres des russischen Angriffskrieges häufig miteinander. Erst mit der Zeit lernten sie, auch Abstand von täglichen Nachrichten zu nehmen und sich bewusster Raum für ihre Gefühle zu dem Krieg zu geben

Polina kann nachvollziehen, dass Menschen in einer solchen Situation ihre Wut auf etwas richten wollen: "Für viele ist alles erträglicher, wenn sie jemanden beschuldigen können." Ihre Mutter zählt zu den Russinnen, die den Krieg unterstützen. Sie lebt in St. Petersburg. Schon vor dem Überfall auf die Ukraine war das Verhältnis zu ihrer Mutter schwierig, erzählt Polina. "Sie blendet die Realität völlig aus", sagt die 31-Jährige.

Für die Mutter existiert die Beziehung nicht

Mehrmals versucht sie, mit ihr über den Krieg zu sprechen, doch ihre Mutter blockt ab. Sie sieht die Schuld bei Europa, der Nato – Russland verteidige sich nur, so ihr Narrativ. Auch sie verdrängt den Krieg, flieht in ihre eigene Welt, um die Wirklichkeit nicht anzuerkennen. Die räumliche Distanz erschwert ein offenes Gespräch. Selbst auf die Frage, wie es der Mutter geht, bekomme sie keine ehrliche Antwort, sagt Polina. Mittlerweile haben sie nur noch wenig Kontakt. Ihre Mutter schickt ihr regelmäßig Bilder aus St. Petersburg, von bunten Herbstbäumen, aus schicken Cafés, Gemälde aus Museen. Das ist ihre Art zu kommunizieren.

Es ist aber nicht nur der Krieg, der den Graben zwischen Polina und ihrer Mutter immer weiter vertieft. Auch ihre Liebe zu Yulia kann die Mutter nicht akzeptieren, diese Beziehung existiert in ihrer Welt nicht. Ihre Tochter, die ist nach Deutschland gegangen, um zu arbeiten, erzählt sie ihrer Familie und Freunden in Russland.

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Sie fragt nie, wie es Yulia geht, erzählt Polina. Sie hat inzwischen aufgehört, wütend zu sein auf die Mutter, da die Wut sie nicht weiterbringt. Gleichzeitig kann sie deren Ignoranz nicht akzeptieren. Ob sie glaubt, dass sich ihre Mutter jemals ändern wird? "Ich will die Hoffnung nicht aufgeben", sagt sie, und es wirkt, als müsse sie sich das immer wieder selbst beteuern.

Auch Yulia musste lange um die Akzeptanz ihrer Mutter ringen. Dass ihre Tochter Frauen liebt, wollte auch sie lange nicht wahrhaben. Vor Polina hatte Yulia schon mehrere Beziehungen mit anderen Frauen. Als sie ihr zum ersten Mal erzählt, dass sie queer ist, sagt ihre Mutter: "Okay, das ist deine Entscheidung, aber nicht in meinem Haus."

"Viele Menschen gehen ins Gefängnis, weil sie ihr eigenes Leben leben"

Polina

Doch dann gab es einen Moment, der alles veränderte. Yulia hatte schweren Liebeskummer nach einer ihrer ersten Beziehungen mit einer Frau, war bedrückt, verließ kaum das Haus, weinte ununterbrochen. Als ihre Mutter ihr Leid sah, wurde ihr klar: Diese Gefühle sind echt, und es spielt keine Rolle, ob ein Mann oder Frau sie auslöst. Mittlerweile unterstützt die Mutter das Paar, so gut sie kann. Die Innenausstatterin war schon mehrmals in Berlin zu Besuch, half den beiden, ihre Wohnung einzurichten, und fertigte eine Küche für sie an.

Polina kann zwar mit ihrer Mutter nicht über ihre queere Identität sprechen, dafür aber mit den Menschen in Berlin. In der Hauptstadt hat das Paar das Gefühl, ihre Liebe frei ausleben zu können, hier haben sie bisher keine Diskriminierung erfahren. Seit zwei Jahren führt Polina Gruppen durch die Hauptstadt, eine Freundin vermittelte sie an eine Projektleiterin des Vereins Querstadtein. In den Touren erzählt sie von ihrem Leben in Moskau, ihrer Flucht, dem Ankommen in Deutschland. Sie kann dabei ihr Deutsch verbessern und der Stadt, die sie so herzlich empfangen hat, etwas zurückgeben. Dort erzählt Polina auch von queerem Leben in Russland.

"Wisst ihr, was queer ist?", fragt Polina eine achte Klasse eines Berliner Gymnasiums am Arkonaplatz am Prenzlauer Berg. Die etwa 15 Jugendlichen in Sneaker und Steppjacken bleiben stumm. "Wenn eine Frau eine Frau liebt oder ein Mann einen Mann", antwortet dann ein Mädchen mit langen braunen Haaren leise. "Genau", sagt Polina, bevor sie ein paar laminierte Fotos auf einer Tischtennisplatte ausbreitet.

Es sind Bilder von Straßenszenen auf Pride Parades in Berlin, dann zeigt sie Bilder aus Russland. Dort sind Polizisten zu sehen, die Menschen auf den Boden drücken und mit Gummiknüppeln auf sie einschlagen. "Viele Menschen gehen ins Gefängnis, weil sie ihr eigenes Leben leben", kommentiert die Russin die Bilder.

Sie schämen sich, Geld vom Staat zu bekommen

Kurz nach ihrer Ankunft wurde Polina oft von Deutschen gefragt, wie sie als Russin zum Krieg in der Ukraine stehe. Als sie ihnen versicherte, dass sie den russischen Angriff verurteile, zeigte sich ihr Gegenüber beruhigt. Mittlerweile ist der Krieg unter ihren deutschen Bekannten selten Thema. Mit der russischen Community hat Polina wenig Kontakt, da sie diese in Berlin nicht als besonders gemeinschaftlich wahrgenommen hat.

Beide haben gebraucht, um in der Stadt anzukommen: Polinas Arbeit als Koordinatorin für die Kleiderkammer der Berliner Stadtmission hat dabei geholfen. Auch Yulia hilft dort ehrenamtlich aus

In manchen Momenten beschlich sie im vergangenen Jahr das Gefühl, eigentlich kein Recht zu haben, hier zu sein – als Russin, die nie in der Ukraine gelebt hatte. Und Yulia, die kurz vor ihrer Flucht schon fast zehn Jahre in Moskau gelebt hatte, ging es ähnlich. Sie verspürten Scham, Geld vom Staat zu bekommen. Das legte sich, als Polina im Herbst eine feste Anstellung fand. Sie arbeitet als Koordinatorin für die Kleiderkammer der Berliner Stadtmission. Auch Yulia hilft dort aus, ehrenamtlich, neben ihrem Deutschkurs. Dieser Ort hat ihnen geholfen, sich als Teil der Stadt zu fühlen.

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Die Kleiderkammer befindet sich in der Nähe des Berliner Hauptbahnhofs. An einem der ersten Wintertage steht Yulia dort in einem kleinen Raum an einem Stehtisch. An der Wand reihen sich auf einer Kleiderstange Mäntel und Winterjacken für Frauen sowie Pullover. In einem weiteren Zimmer stapeln sich Schuhe in einem offenen Regal. Im Hintergrund läuft "Everybody" von den Backstreet Boys. Yulia singt mit, als eine schmale, blonde Frau den Raum betritt. Sie sieht müde aus.

Als sie Yulia sieht, lächelt sie leicht. Sie spricht weder Deutsch noch Englisch oder Russisch, Yulia streckt einen Finger in die Luft und zeigt auf die Kleidung. Von allem dürfe sie sich ein Teil mitnehmen, so die Botschaft. Die Frau fängt an, die Kleidung zu begutachten. Nach einer halben Stunde hat sie eine Hose, einen Pullover, eine Jacke und Hygieneartikel eingesammelt und packt alles in einen kleinen schwarzen Rucksack. Als sie gegangen ist, sagt Yulia etwas bedrückt: "Ich will vielen Frauen noch mehr helfen, weiß aber nicht wie."

An diesem Tag kommen viele Frauen zu Yulia. Manche kennt sie, einige sieht sie zum ersten Mal. Mal kommuniziert sie mit ihnen auf Englisch, mal auf Deutsch oder mit Hilfe von Google Translate. Meist braucht es nur wenige Worte, damit die Frauen sich wohlfühlen. Einmal kommt eine Kollegin von ihr in den Raum, gibt ihr eine große Tüte mit Kleidungsstücken in die Hand und erläutert sie auf Russisch. "Das ist meine Chefin, ohne sie wäre ich nicht hier", sagt Yulia.

Sie lernte ihre Chefin kurz nach ihrer Ankunft kennen. Yulia fragte, ob sie in der Kleiderkammer mithelfen kann. Eine Woche später fing sie an. Die gleiche Frau hat auch Polina zu ihrem jetzigen Job verholfen. Sie ist eine der Personen, denen das Paar unglaublich dankbar ist.

Vier Jahre ist es her, dass die beiden nach Berlin gekommen sind. Sie haben sich einen Alltag aufgebaut und sind in der Stadt angekommen. Anfangs vor allem in der ukrainischen Community, mittlerweile zählen auch viele Deutsche zu ihrem Freundeskreis. Doch eine gewisse Unsicherheit bleibt. Angesichts des Krieges wissen sie nicht, wo sie in zwei oder fünf Jahren sein werden. Das macht es schwer, sich ganz zu Hause zu fühlen.

Ein Gefühl von Sicherheit finden sie jedoch in ihrer Beziehung. Für sie zählt nicht, dass sie aus Russland und der Ukraine kommen, sondern dass sie einander lieben. Und doch ist ihre Beziehung auch ein Symbol: ein beiläufiger Akt des Widerstands gegen den Krieg ihrer Nationen und den Verlust der Liebe zwischen ihren Menschen.

Hunde sind ihre ständigen Begleiter: Yulia und Polina bei einem Spaziergang in Berlin
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