1. Warum sollte ich mich engagieren?
Weil so viel zu tun ist. Unbezahlt, aber notwendig ist zum Beispiel: an Bächen Nistkästen für Eisvögel aufhängen, Kindern Schwimmen beibringen, mit Inhaftierten Schach spielen, Jugendliche im Heim besuchen, die nie Familienbesuch bekommen. Mit all dem machen Sie einen Unterschied.
Auch für sich selbst: Denn es kann sehr zufrieden machen, sich gesellschaftlich zu engagieren. Weil man etwas bewirkt. Weil man aus seiner Bubble rauskommt. Weil man Neues lernt. Weil man Gemeinschaft erlebt.
2. Kann ich das überhaupt?
Häufig sind Fähigkeiten gefragt, die Menschen von sich aus mitbringen, zum Beispiel zuhören, spielen, vorlesen, trösten, Geschichten erzählen, einfach für andere da sein. Vielleicht gehen Sie gern spazieren? Viele Menschen wären glücklich, wenn mal jemand mit ihnen rausginge.
3. Was mit Spaß?
Ein Engagement sollte Spaß machen, sagt Rita Brechtmann vom Freiwilligen-Zentrum in Wiesbaden. Von manchen Interessierten hört sie als Erstes die Frage: "Wo ist die Not am größten?" Nee, sagt Brechtmann dann, so kommen wir nicht weiter.
"Nur wenn es Ihnen Freude bringt, ist es nachhaltig. Es muss was zurückkommen. Deshalb möchte ich wissen: Was machen Sie gern? Woran haben Sie Spaß - an welchem Thema, an welcher Tätigkeit, am Umgang mit welchen Menschen?"
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