Liebeskummer
Ein Comic für Liebeskranke
Eric Schwarz erzählt im Interview, wie er durchs Zeichnen eine schmerzhafte Trennung verarbeitet hat. Herausgekommen ist ein trauriges Buch, das trotzdem Mut macht
Der Illustrator Eric Schwarz verarbeitet Liebeskummer in reduzierten Comicbildern. Seine Arbeiten übersetzen persönliche Erfahrungen von Trennung und Sehnsucht in universelle, leicht verständliche Szenen
Eric Schwarz (Illustration / Edition Moderne) ; Edgar Schwarz (Foto)
Lena Uphoff
22.03.2026
3Min

chrismon: In Ihrem Comicbuch geht es um Sehnsucht, Herzschmerz und Verlassenwerden. Wie autobiografisch ist das?

Eric Schwarz: Ich nenne es nicht autobiografisch. Weder ich noch reale Personen treten als konkrete Figuren auf. Ich abstrahiere Gefühle und löse sie von meiner Situation. Aber Menschen, die mich gut kennen, empfinden es schon als autobiografisch. Andere hoffentlich als universell.

Ihre Comics bestehen fast immer aus vier Bildern und wenig Text. Warum diese Form?

Das ist eine typische Form für Web-Comics. Ich habe bei Instagram anfangen, meine Bildgeschichten hochzuladen, und immer mehr Menschen hat das gefallen. Diese Form zwingt mich, auf den Punkt zu kommen. Die Ideen müssen knackig sein, die Sätze kurz. Ich mag diese einfache Form sehr.

chrismon Spendenabo doppeltgut
doppeltgut
Digitales Spendenabo abschließen und weiterlesen

4 Wochen gratis testen, danach mit 10 € guten Journalismus und gute Projekte unterstützen.
Vierwöchentlich kündbar.

Infobox

Dieser Text ist Teil unseres neuen Liebes-Newsletters "Bei aller Liebe", den wir jeden Sonntag versenden. Anmelden können Sie sich hier.

Die Kommentarfunktion ist nur noch für registrierte Nutzer verfügbar. Um einen Leserkommentar schreiben zu können, schließen Sie bitte ein Abo ab, schreiben Sie uns eine Mail an leserpost@chrismon.de oder diskutieren Sie auf Instagram, Facebook und LinkedIn mit.