Advent
Warum feiern wir Advent?
Ob mit Kalender oder Kranz: In der Adventszeit stimmen wir uns auf Weihnachten ein. Aber woher kommt diese Tradition eigentlich und was bedeutet der Begriff "Advent"?
28.11.2025

Die Adventszeit hat in christlicher Tradition eine doppelte Bedeutung: Sie steht für das Warten auf den Heiland Jesus Christus, dessen Geburt Christen an Weihnachten feiern. Gleichzeitig erwarten die Gläubigen Christi Wiederkehr am Ende aller Zeiten.

Warten wird so zum zentralen Thema der Adventszeit. Sie drückt sich auch in zwei Bräuchen aus, die bei vielen Menschen gepflegt werden, auch wenn sie ansonsten nichts mit der Kirche zu tun haben: dem Adventskranz und dem Adventskalender. Viele Menschen stimmen sich außerdem mit Liedern, Gebäck und Kerzenschein auf Weihnachten ein.

Eines der beliebtestes und bekanntesten Adventslieder ist "Macht hoch die Tür". Es kündet von der Ankunft des Heilands. Advent leitet sich vom lateinischen Wort "adventus" für Ankunft ab. Advent und Weihnachten entstanden als christliche Feste erst im 4. bis 5. Jahrhundert.

In die Zeit des Advents fällt am 21. Dezember auch die Wintersonnenwende. Die Tage werden danach wieder länger und lassen das Ende von Winter und Dunkelheit erahnen. Mit dem ersten Adventssonntag beginnt auch das neue Kirchenjahr, das mit dem Toten- oder Ewigkeitssonntag zu Ende ging. Der Advent endet, wenn am Heiligen Abend (24. Dezember) die Sonne untergeht.

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