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In der Arche Uganda leben Behinderte und Nichtbehinderte in einem Haus
Andrew kam vier Jahre lang zur Arche-Schule. Der Junge aus Kampala in Uganda war häufig krank, er litt am Downsyndrom. Seine Mutter hatte kein Geld für Medikamente, und irgendwann brachte sie ihn nicht in die Schule. Andrew starb mit zehn Jahren.
Geistig wie körperlich behinderte Kinder haben es in Ugandas Gesellschaft besonders schwer. Sie gelten oft als Strafe Gottes, die Familien werden ausgegrenzt. Ganz anders in der Arche. Hier leben und arbeiten 25 Menschen mit 40 geistig behinderten Kindern und jungen Erwachsenen in enger häuslicher Gemeinschaft. Jeder gibt, was er kann, alle lernen voneinander. Die Nachfrage nach Arche-Plätzen ist immer größer als das Angebot, doch für einen weiteren Ausbau fehlt das Geld. Entstanden ist die Arche-Idee vom gemeinsamen Leben zwischen Behinderten und Nichtbehinderten in Frankreich. Heute gibt es 132 Arche-Gemeinschaften in 35 Ländern. Sie alle arbeiten konfessionsübergreifend, finden ihre Basis jedoch im Evangelium. In der Dritten Welt finanzieren sich die Arche-Gemeinschaften ausschließlich aus dem Gewinn ihrer Werkstätten und Handwerksbetriebe und aus privaten Spenden.

