Nahaufnahme eines Mannes mit Brille und schulterlangen Haaren im Pfarrhemd mit Kollar
Pfarrer Herbert Lüdtke zwischen Verantwortung und Loslassen
Thomas Pirot für chrismon
Arbeit trotz Rentenalter
Was wird aus den anderen, wenn ich in Rente gehe?
Der Job ist sein Leben. Pfarrer Herbert Lüdtke aus Steinbach will seine Gemeinde nicht alleinlassen. Aber irgendwann muss er wirklich aufhören. Nur wie?
privat
Selbstportrait Herbst 2025Thomas Pirot
07.05.2026
11Min

Manchmal rufen die Menschen mitten in der Nacht an, wenn sie auf einer Brücke oder einem Hochhaus stehen und springen wollen. Herbert Lüdtke schnappt sich dann sein Fahrrad und fährt los, um mit ihnen über ihre Sorgen zu sprechen. Seit 37 Jahren ist er Gemeindepfarrer in Steinbach, einer kleinen Stadt in der Nähe von Frankfurt.

Von hier kann man die Berge im Taunus sehen, schöne Häuschen in ländlicher Idylle unweit der Villenvororte Frankfurts. Aber auch Plattenbauten aus den 70er Jahren strecken sich in den Himmel und erinnern an die Zeit, in der hier noch viele Sozialwohnungen gebaut wurden.

Mitten in Steinbach steht Herbert Lüdtkes Gemeindehaus. Ein viereckiges Gebäude mit grauem Vorbau und Fensterfront, umrahmt von einer großen Wiese mit Kirschbaum und Kastanie. Direkt daneben das Pfarrhaus, in dem Lüdtke mit seiner Frau und seiner Stieftochter lebt.

Gerade steht er vor der Glastür des Gemeindehauses, streicht sich sein lockiges Haar aus der Stirn und schüttelt die Hände von Besuchern. Er trägt einen V-Pullover, darunter ein Kollarhemd und Nike-Schuhe. Heute steht ein Grüne-Soße-Essen an, passend zum Gründonnerstag.

Lüdtke ist einer, mit dem man gerne spricht. Einer, der zustimmend "Ahhh jaaa" sagt im Frankfurter Dialekt und immer einen kleinen Lacher an der richtigen Stelle parat hat. Einer, der immer in Bewegung ist, Stühle verräumt, Obstsalat verstaut, hier Hallo sagt und gleich schon wieder unterwegs ist. Seine 66 Jahre merkt man ihm nicht an.

Und doch ist sein Alter gewissermaßen der Grund für diese Geschichte. Denn eigentlich hätte Pfarrer Lüdtke Anfang Dezember vergangenen Jahres aufhören müssen zu arbeiten. Eigentlich. Stattdessen hat er einen Antrag eingereicht, um zwei Jahre weiterzuarbeiten. "Unter anderem, weil zurzeit niemand genau weiß, wie es nach meinem Weggang genau weitergeht und wer dann das neue Gesicht für den Bezirk Steinbach wird", sagt Lüdtke. Ein Teil seiner Rente wird mit seinem Gehalt verrechnet, durch seinen Verbleib verdient er insgesamt aber nur 38 Prozent mehr, als seine Rente ihm einbringen würde - also ohne zu arbeiten.

Das nicht klar ist, wer nach Lüdtke kommt, liegt unter anderem auch daran, dass es keine große Auswahl gibt. In ganz Deutschland haben immer weniger junge Menschen Lust auf den Pfarrberuf; noch weniger darauf, als Gemeindepfarrer in einer Kleinstadt zu arbeiten. Und auch die Mitgliederzahlen schrumpfen. Allein in der Landeskirche Hessen-Nassau fallen bis 2030 mehr als 30 Prozent der Pfarrstellen weg, schätzt die EKHN.

Für Lüdtke ist das eine Katastrophe. Was soll aus den Menschen in der Gemeinde werden, die jemanden zum Reden brauchen? Und: Was soll aus ihm selbst werden? Wie schafft man es, einen Job loszulassen, an dem man sehr hängt, der über die vielen Jahre zum Teil der eigenen Identität geworden ist?

Beim gemeinsamen Essen im Gemeindehaus ist Lüdtke mittendrin – als Zuhörer, Erzähler und Vertrauensperson

Langsam füllt sich der Gemeindesaal in Steinbach. Das Licht gleißt durch die Fensterfront, fällt auf die Samtvorhänge und ein Holzkreuz, das auf einer kleinen Bühne steht. Davor sind zwei lange Tischreihen eingedeckt. In Abständen stehen dort Eier in kleinen Schalen, Rosmarinzweige und Zettel, auf denen steht: "Ist es stark, wenn ich schwach sein kann?"

25 Menschen sind heute gekommen: alt, jung, manche tragen teure Uhren, andere Kleidung ohne Klimbim. Lüdtke kennt jeden hier mit Namen, mit vielen ist er per Du. Einer von ihnen ist Rolf Geyer, auch "Kollekten-Geyer" genannt, weil er seit über 45 Jahren das Geld der Gemeinde verwaltet. Lüdtke kennt er seit 37 Jahren. Wie Lüdtke so ist? "Ein lebendiger Pfarrer, der direkt aus dem Herzen spricht, mit Tiefe und so, dass ihn jeder versteht. Es ist unvorstellbar, dass er irgendwann nicht mehr da ist", sagt Geyer.

Die Gemeinde schätzt an ihm, dass er authentisch ist

Wenn man Lüdtke fragt, sagt er, dass die Menschen ihn schätzen, weil er sich nicht verstellt. "Ich kann viele Sprachen sprechen. Wenn ich die Menschen sehe, weiß ich, welchen Slang ich brauche, um rüberzukommen. Ich schreibe meine Predigten gerne vor, aber meistens lege ich sie dann beiseite und spreche frei raus", sagt er.

Geboren ist Lüdtke in Frankfurt als Sohn eines Brauereidirektors. Als junger Mann wollte er am liebsten auf der Gitarre oder dem Klavier abgehen. Er las Adorno und Horkheimer, beschäftigte sich mit dem Vietnamkrieg und machte bei den Jusos Radau gegen rechts. Damals war Religion noch Opium für das Volk für ihn, sagt er. Nackt in den Baggersee zu springen und am Lagerfeuer zu philosophieren, war deutlich spannender.

Doch als in kurzer Zeit seine Oma und dann sein Vater starben, beschäftigte ihn der Tod und alles, was damit zusammenhing, immer mehr. Antworten und Halt fand er bei seinem Pfarrer. Auf dessen Rat versuchte er sich als ehrenamtlicher Seelsorger im Krankenhaus. Sprach mit Menschen, denen der Bauchspeicheldrüsenkrebs fast alle Hoffnung am Leben genommen hatte. "Dort wurde aus dem Gerücht, dass es Gott gibt, eine Gewissheit", sagt er heute. "Zu erleben, wie Menschen ihren Karren an Gott hängen, der sie aus der Scheiße zieht, hat mich beeindruckt."

Er sei kein Typ, der den Menschen aufs Jenseits vertröstet, sagt Lüdtke, war er nie. Der Glaube ist für ihn etwas, das die Menschen verbindet. Untereinander und auch mit Gott. Und es verbindet ihn mit der Welt. Göttliche Momente können in atonaler Musik stecken oder in einem guten Rocksong, sagt er. Der Glaube, das Göttliche, steckt untrennbar im Leben, das hat sich für Lüdtke bis heute nicht geändert. Das Leben ist sein Beruf, und damit ist der Beruf auch ein wenig zum Leben geworden. Auch deswegen ist es so schwer loszulassen.

Als junger Mann studierte Lüdtke Theologie und Musik. Brachte Platten heraus wie "Bethlehem bei Nacht", einen Weihnachtsrapsong im Falco-Style auf 80er-Beats ("Bei Bethlehem bei Nacht, hat Weihnachten noch Spaß gemacht"). Kam damit ins Radio, zu "Drei nach neun" ins Fernsehen und sogar zu Thomas Gottschalk.

Im Gemeindehaus in Steinbach versammelt Herbert Lüdtke Menschen jeden Alters – ein Ort der Begegnung, der ohne ihn anders funktionieren muss

Mit der Bekanntheit kamen die Angebote: zum Beispiel von RTL, für das er acht Jahre als Fernsehpfarrer Fragen vor großem Publikum beantwortete. Wahrscheinlich ist es das, was viele an ihm so schätzen: In einem Moment kann Lüdtke Boulevard, im anderen Volkshochschule. Und beides wirkt authentisch.

Das Grüne-Soße-Essen im Gemeindehaus

Im Gemeindehaus sitzen langsam alle an ihren Tischen. "Traditionell ist der Gründonnerstag ein Gottesdienst mit Abendmahl, aber keine Angst, ich mute euch heute keinen streng liturgischen Gottesdienst zu, wir machen das schön entspannt", sagt Lüdtke zur Eröffnung.

Er predigt nicht, er erzählt Geschichten, die man genauso in einem Crime-Podcast hören könnte. Von Jesus, der mit seinen Jüngern im Garten Gethsemane ausharrt und sich von der Welt verlassen fühlt. Von Judas und der Tempelpolizei, die ihn festnimmt und abführt.

Wie ein Schauspieler auf einer Bühne läuft er vor und zurück, gestikuliert mit den Armen, zeigt, wie man sich schütteln muss, wenn man die Emotion nicht rauslassen kann, schmeißt seine Arme über sein imaginäres Gegenüber, um zu zeigen, wie man füreinander da sein muss.

Lesen Sie hier: So klappt der Berufswechsel vor der Rente.

Die Menschen in den Reihen nicken, als er von der Einsamkeit im Alter spricht. Dass es manchmal guttun kann, einfach zu weinen. Einige haben die Augen geschlossen. Und wenn Lüdtke eine Frage stellt wie: "Aus was bestehen eigentlich Tränen", rufen sie die Antworten rein: "Salz", "Wasser", "Öl". Fast wie Schüler bei ihrem Lieblingslehrer sitzen sie dort, um Wissen aufzusaugen. Man merkt, dass Lüdtke für sie ein Vertrauter ist, einer, zu dem sie aufschauen, und einer, dem sie gefallen möchten.

Wenn Lüdtke über seine Gemeinde spricht, sagt er immer: "Es geht um die Menschen, es geht immer um die Menschen, und ja, die sind auch da, wenn ich nicht mehr ihr Pfarrer bin." So richtig kann er sich seinen Ruhestand nicht vorstellen. Aktuell ist sein Tag voll mit Terminen: hier eine Beerdigung, danach eine Rede für den Gottesdienst schreiben, und wenn er am Abend zu Hause ist, klingeln auch dort Menschen an der Tür, die einen Essensgutschein brauchen oder einen Schlafplatz, weil für die Nacht kein Platz mehr im Frauenhaus übrig ist.

Lüdtke weiß, dass er nicht ewig da sein kann

Aber Lüdtke weiß, dass er nicht ewig da sein kann. "Am Ende muss das System ohne mich weiterlaufen, ich bin über all die Jahre auch einfach müde geworden, so sehr ich meine Arbeit auch liebe", sagt er. Der Gedanke daran, nicht mehr 24 Stunden am Tag erreichbar sein zu müssen, entlastet ihn. Aber dann fallen ihm wieder Geschichten ein.

Wie der Mann, der ihn häufig in der Nacht anrief, weil er an der Kante des Hochhauses stand, weil der Alkohol und die Einsamkeit ihm zusetzten. Einmal an Weihnachten nahm Lüdtke einen Teil der Gans, eine Kerze und feierte Heiligabend mit ihm. Als Lüdtke nach langer Zeit einmal in den Urlaub fuhr und nicht erreichbar war, stürzte sich der Mann vom Dach. Es sind auch solche Erfahrungen, die ihn zögern lassen zu gehen.

Zwischen Gesprächen, Ritualen und Gesten entsteht Nähe – ein zentraler Teil von Lüdtkes Arbeit als Pfarrer

Mittlerweile stehen in Steinbach Kartoffeln und grüne Soße bereit. Aber bevor es losgeht, möchte Lüdtke noch eine Tradition fortführen. Um an das letzte Abendmahl zu erinnern, die Aufopferung Jesu und die Verbundenheit durch ihn, wandern statt Brot und Wein nun Oblate und Kirschsaft durch die Reihen.

Währenddessen unterhalten sich drei Frauen am Tisch über die unsichere Zukunft ihrer Gemeinde in Steinbach. So wie es immer mehr Gemeinden in Deutschland geht, sollen auch sie Teil eines sogenannten Nachbarschaftsraumes werden. Das bedeutet, dass sie in Zukunft Teil eines größeren Verbunds mit anderen Gemeinden werden. Das spart einerseits Kapazitäten, andererseits geht dabei Nähe verloren.

Die Gemeinde steht vor einer großen Veränderung

"Wir können uns das ohne Pfarrer Lüdtke gar nicht vorstellen. Gerade in dieser Zeit des Umbruchs", sagt eine der Frauen. Denn nach der neuen Regelung teilen sich mehrere Pfarrer und Pfarrerinnen – das sogenannte Verkündigungsteam – den Nachbarschaftsraum auf, also auch Gottesdienste, Seelsorge, Hochzeiten und Beerdigungen. Dass es dann jemand gibt, der wie Herbert Lüdtke noch häufig vor Ort ist, die Menschen gut kennt, sie auf der Straße begrüßt und da ist, wenn akut Hilfe benötigt wird, ist unwahrscheinlich. Auch das Gemeindebüro ist dann nur noch vier Stunden die Woche geöffnet, und einige der Gottesdienste würden vielleicht ausfallen, sagt Lüdtke.

"Nach 37 Jahren gibt es schon so etwas wie einen Personenkult. Ich werde immer wieder gefragt, ob ich im Ruhestand trotzdem noch Beerdigungen übernehmen kann", sagt Lüdtke. Meistens sage er dann: "Ja, so Gott will und ich noch lebe." Viel wichtiger sei ihm, dass nach ihm jemand komme, dem er Platz machen kann. Man merkt ihm an, dass ihm die Menschen am Herzen liegen. Und dass er es genießt, dass man ihn hier braucht. Denn die Gemeinde gibt Lüdtke jeden Tag das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Etwas, für das es sich lohnt, jeden Morgen aufzustehen und permanent erreichbar zu sein. Und doch muss es eine nachhaltige Lösung geben. Die Gemeinde in Steinbach muss ohne Pfarrer Lüdtke funktionieren, und das weiß er. Die kommenden zwei Jahre möchte er vor allem dazu nutzen, den Übergang in den Nachbarschaftsraum möglichst gut zu regeln.

Es ist spät geworden in Steinbach. Lüdtke schnappt sich seine Gitarre und stellt sich vor die Tischreihen. Eine Frau begleitet ihn am Klavier: "Wir singen jetzt noch einmal: Er hält die ganze Welt in seiner Hand." Wie ein Countrysänger steht Lüdtke da, die Gitarre im lockeren Griff, seine Finger gleiten über die Saiten, und er singt lauthals: "Gott hält die Welt in seiner Hand. Er hält die Mutter und die Tochter in seiner Hand. Er hält auch dich und mich in seiner Hand."

"Eigentlich habe ich alles, was ich mag, auch in meinen Job übertragen"

Herbert Lüdtke

Die Menschen stehen auf, fassen sich an den Händen und singen mit. Einige schunkeln gemeinsam nach links und rechts. "Vielen Dank, das war schön", sagt Lüdtke danach, während er sich sein Haar wieder nach hinten streicht, wie ein richtiger Rocker es nach einem Auftritt tut. "Das behalten wir bei, oder?" Alle rufen: "Jaaaaa!"

Danach wandert die grüne Soße über die Tische, Eier, Kartoffeln, und es wird ganz still. Am Ecktisch geht das Gespräch über die Zukunft der Gemeinde weiter. Oder vielmehr über die Vergangenheit, am Ende geht es nämlich wieder um Pfarrer Lüdtke. Darüber, wie er Söhne eingeschult, dann konfirmiert und jetzt auch noch die Enkelkinder getauft hat. Ein Generationspfarrer sozusagen.
"Er ist ein Kümmerer", sagt eine der Frauen. "Aber dabei geht er auch an seine eigenen Belastungsgrenzen", sagt ihr Mann. Dann setzt sich Pfarrer Lüdtke dazu: "Naa, sprecht ihr über mich?" Grinsen aus der Runde. "Nur Gutes."

"Jaa, 37 Jahre …", sagt Lüdtke, macht eine kurze Pause, als müsse er das selbst erst mal sacken lassen, "da wird man auch komisch. Ich bin wie ein Braten, der lange in der Soße gart, und irgendwann ist man dann durchgeschmort." "Dann bist du aber ganz niedrig gegart", sagt eine Frau am Tisch.

Lüdtke sagt, wenn man so lange in der gleichen Blase verharren würde, dann werde man so wie bei einem alten Ehepaar, liebenswürdig, aber auch etwas verschroben.

Am Abend verabschieden sich die Menschen im Gemeindehaus langsam – die Frage, wie es weitergeht, bleibt

Und ja, wenn er so darüber nachdenkt, ist es bestimmt schön, auch mal sein Handy abzuschalten. Über ein Arbeitshandy habe er nie nachgedacht, sagt er. Arbeit und Leben sind schon lange viel zu sehr ineinander verwoben. Auch seine Familie habe sich schon lange daran gewöhnt. Aber er kann sich noch gut an seinen Studienurlaub erinnern, 2003 auf der Insel Elba in Italien. Da war er kaum erreichbar. Drei Monate flickte er dort Jollen, werkelte an Bötchen. "Am Ende des Tages zu sehen, was man geschafft hat mit seinen Händen, hat mich total erfüllt." Das könnte er sich auch für die Rente vorstellen. Dafür müsse er ja nicht nach Italien, mit seiner Tochter bastle er zum Beispiel auch gerne an Modellflugzeugen herum.

"Eigentlich habe ich alles, was ich mag, auch in meinen Job übertragen", sagt Lüdtke. Mit einer Jugendgruppe ging er segeln, in seinen Gottesdiensten klimpert er in die Tasten oder spielt auf seiner Gitarre, so wie heute. "Und das kann ich auch nach meinem Rentenbeginn weitermachen", sagt er, "woanders, ehrenamtlich und ohne den ganzen Druck und die Verantwortung."

Und dann wirkt es doch wieder so, als ringe er in Gedanken mit sich selbst, als er sagt: "Ich bin ja am Ende nicht der, der die Menschen am Leben hält, sie müssen die Kraft aus ihrem Gottvertrauen heraus in sich selbst finden. Und ich natürlich auch!"

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