Papst Franziskus (Archivbild)
epd-bild/Cristian Gennari/Agenzia Romano Siciliani
Papst Franziskus hat einen mangelnden Glauben an Gott für den zerstörerischen Umgang der Menschen miteinander und mit der Umwelt verantwortlich gemacht.
26.02.2019

Wenn Gottes Gesetz aufgegeben werde, setze sich das Gesetz des Stärkeren gegen den Schwächeren durch, beklagte er in seiner am Dienstag im Vatikan veröffentlichten Fastenbotschaft. Bei denjenigen, die nicht die Auferstehung von Jesus Christus vor Augen hätten, setze sich eine "Logik des Alles-und-sofort und des Immer-mehr-haben-Wollens" durch.

Sünde als "Ursache von allem Bösen"

In seiner Fastenbotschaft unter dem Titel "Die Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes" bezeichnet das katholische Kirchenoberhaupt die Sünde als "Ursache von allem Bösen". Durch den Bruch der Gemeinschaft zwischen den Menschen und Gott sei auch die Harmonie des Menschen mit der ihm zugedachten Umwelt gestört worden, betont Franziskus darin. So sei "der Garten zu einer Wüste" geworden.

Umweltschutz gehört neben Migration zu den Schwerpunkten des Pontifikats von Papst Franziskus. Im kommenden Oktober wird sich eine Bischofssynode im Vatikan über das Amazonasgebiet mit den Folgen der Zerstörung des dortigen Regenwalds als Lebensraum für Indigene und als grüne Lunge des Planeten befassen.

Die Kommentarfunktion ist nur noch für registrierte Nutzer verfügbar. Um einen Leserkommentar schreiben zu können, schließen Sie bitte ein Abo ab, schreiben Sie uns eine Mail an leserpost@chrismon.de oder diskutieren Sie auf Instagram, Facebook und LinkedIn mit.