Joachim Braun (52) wird neuer Chefredakteur in der Zeitungsgruppe Ostfriesland mit Sitz in Leer. Er übernimmt im November die Nachfolge von Uwe Heitmann (58), wie der Verband Deutscher Lokalzeitungen am Dienstag in Berlin mitteilte.
28.08.2018

Heitmann habe die Redaktionen der Gruppe 14 Jahre lang weiterentwickelt und den digitalen Wandel gestaltet. In der Verlagsgruppe erscheint unter anderem die "Ostfriesen-Zeitung" mit einer verkauften Auflage von rund 32.700 Exemplaren.

Braun, der in Lüneburg geboren wurde und in Oberbayern aufwuchs, war von 2016 bis April 2018 Chefredakteur der "Frankfurter Neuen Presse". Er verließ die Frankfurter Lokalzeitung, nachdem diese den Eigentümer gewechselt hatte. Die Fazit-Stiftung hatte die "Frankfurter Neue Presse" und die "Frankfurter Rundschau" an die Zeitungsholding Hessen verkauft, die mehrheitlich zur Münchner Verlagsgruppe Ippen gehört.

Drei Tageszeitungen

Vor seiner Zeit bei der "Frankfurter Neuen Presse" war Braun fünf Jahre lang Chefredakteur des "Nordbayerischen Kurier" in Bayreuth, der 2013 und 2014 in verschiedenen Kategorien des Deutschen Lokaljournalistenpreises ausgezeichnet wurde. 2012 wurde Braun von der Fachzeitschrift "Medium Magazin" als "Chefredakteur (Regional) des Jahres" geehrt.

Die 1950 gegründete Zeitungsgruppe Ostfriesland mit 180 Mitarbeitern im äußersten Nordwesten Deutschlands gibt insgesamt drei Tageszeitungen heraus. Neben der "Ostfriesen-Zeitung" in Leer sind dies die "Ostfriesischen Nachrichten" in Aurich mit Chefredakteur Stephan Schmidt (Auflage rund 12.500) und der "General-Anzeiger" in Rhauderfehn (Auflage rund 8.400). Hinzu kommen zwei Anzeigenblätter sowie verschiedene Online-Portale und Apps. Die Verlagsgruppe ist auch an dem Sender Radio Nordseewelle in Norden beteiligt.

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