Düsseldorf (epd). Die Analyse auf Basis der Angaben von knapp 800 Paaren wurde am Donnerstag in Düsseldorf veröffentlicht.
Dabei ist es für den Partner oder die Partnerin gleichgültig, warum der oder die andere Mails checkt oder telefoniert. Allein die Tatsache, dass er oder sie es tut, senkt die Zufriedenheit mit der eigenen Work-Life-Balance.
Kein Kontakt zur Firma in der Freizeit
Zwei Gruppen müssen häufiger als andere Arbeitnehmer auch in der Freizeit ran: leitende Angestellte (36 Prozent) und einfache Arbeiter (38 Prozent). Sie sind mit ihrer Situation vor allem dann unzufrieden, wenn sie das Gefühl haben, erreichbar sein zu müssen. Auf einer Skala von 0 bis 10 ist ihre Zufriedenheit mit der Vereinbarkeit von Job und Privatleben um mehr als einen Punkt geringer als bei Arbeitnehmern, die in der Freizeit keinen Kontakt zur Firma haben.
Wer freiwillig in der Freizeit seine beruflichen Mails checkt, fühlt sich nicht gestresster als die Gruppe ohne Kontakt zur Arbeit. Das interessiert aber, wie die Studie zeigt, den Partner oder die Partnerin nicht. Er oder sie fühlt sich in jedem Fall stärker gestresst als wenn die Freizeit nur der Familie gehört.

