Interview mit Bethel-Vorstand
Ist die Inklusion bedroht?
Der Rechtsruck wirkt sich auch auf Menschen mit Beeinträchtigung aus. Bartolt Haase, Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, ist erschrocken, wie mittlerweile über sie gesprochen wird
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Anna Lotta Maria Schulze
Tim Wegner
Tim Wegner
Aktualisiert am 28.10.2026
9Min

chrismon: Als Sie Ihr Amt antraten, sagten Sie, der Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel wolle sich stärker für demokratische Werte einsetzen. Warum?

Bartolt Haase: Wir spüren deutlich, dass sich die Gesellschaft verändert. Dinge, die wir vor ein paar Jahren noch für selbstverständlich hielten – dass Menschen mit Behinderung dazugehören, dass wir ihnen gemeinsam einen Platz sichern –, geraten ins Wanken.

Manchmal werden wir inzwischen angegangen, wenn wir unser Menschenbild in der Öffentlichkeit vertreten. Da verschiebt sich etwas in der Wahrnehmung unserer Arbeit und im Blick auf die Menschen, für die wir da sind.

Zum Beispiel?

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