Evelin Zacher als Kind mit ihrem Vater. Er hat ihr vermittelt, dass sie alles erreichen kann, wenn sie es will
privat
Wer hat an Dich geglaubt?
Das Vertrauen der Eltern hat ihnen Flügel verliehen
Ein Zettel in der Brotdose, ein stärkendes Wort im richtigen Moment oder ein jahrelanger Einsatz - viele chrismon-Leserinnen und Leser sind ihren Müttern und Vätern bis heute dankbar
30.03.2026
12Min

Mein Vater hat immer an mich geglaubt. Er saß schon an meinem Bett, wenn ich als Kind Medizin nehmen musste. Er nahm sie immer vor mir selbst ein und gab sie danach mir. Später sagte er einmal, ich könne auch Hubschrauber fliegen, wenn ich das wolle. Er selbst war im Krieg Fluglehrer, und das war ein ganz dickes Brett, was er mir sagte. Er hat immer zu mir gehalten und an mich geglaubt. Er hat mir vermittelt, dass ich alles erreichen kann, wenn ich es will. Ich habe ihn sehr geliebt.

Ich habe dieses Zutrauen später insbesondere meinem Sohn, teilweise auch meinen Stiefsöhnen weitergegeben. Dieses Grundvertrauen und ‑zutrauen sind unendlich wertvoll und ich bin sehr dankbar dafür.

Evelin Zacher

Dank Mama lässt sich alles schaffen

Meine Mama war schon immer moralisch für mich da. Sie hat nie zugelassen, dass ich aufgebe, ob in der Schulzeit oder in der Liebe.

Als meine Tochter schwerkrank auf die Welt kam und dann noch die Krebsdiagnose bekam, ist meine Mama 400 km zu uns in den Ort gezogen. Nur ihretwegen bin ich über mich hinaus gewachsen.

Zusätzliche Weiterbildung gemacht, eine Stelle als Führungskraft bekommen und nebenbei noch Mutter von zwei Kindern geworden. Wegen ihr weiß ich, dass alles möglich ist.

Maria K.

Der Zettel in der Brotdose

"Du schaffst das!" Diesen Zettel hatte meine Mutter mir in die Brotdose gelegt, die ich für mein Matheabitur mitgenommen hatte. Diese Botschaft hat mich – im fünften Monat schwanger und in meiner bisherigen Schullaufbahn wahrlich nicht mit einem besonderen Talent für Mathematik gesegnet – erfolgreich durch das Abitur getragen.

Lesetipp: Noemi wird als Teenager schwanger. Genau wie Wanda Dufner, die Zeichnerin dieser Graphic Novel. Ein Gespräch

Meine ganze Kindheit hindurch war ich mit Eltern beschenkt, die immer wieder an mich geglaubt haben. Und wenn sie es mal nicht konnten, dann war da noch meine Oma, die über uns wohnte und meine gesamte Kindheit, Jugend und mein Erwachsensein miterlebte und prägte. Sie alle drei haben an mich geglaubt.

Jetzt – mit 33 Jahren und einer pubertierenden Tochter zu Hause – fühle ich mich manchmal alleine. Meine Oma ist seit vier Jahren tot und meine Eltern spielen nicht mehr die "Du schaffst das!"-Rolle in meinem Leben.

Ich bin auf der Suche und merke, dass da dennoch etwas geblieben ist: die tiefe Überzeugung aller drei, dass da immer jemand ist, der uns trägt und liebt.

Bettina Vollmer

Die Mutter hat mehr als die Behinderung gesehen

Meine Mutter. Ich hatte es aufgrund einer leichten Behinderung oft schwerer als andere. Ich sollte eigentlich auf eine Sonderschule, aber meine Mutter hat an mich und meine Fähigkeiten geglaubt und mir beigebracht, durchzukommen. Das war nicht immer leicht, aber es hat sich voll und ganz ausgezahlt. Und heute kämpfe ich mutig für alles, was mir wichtig ist.

Katharina Gritzner

Der Vater hat ihr Talent unterstützt

Sabine Bergau hat Ihre Eltern gemalt. Diese haben sie ermutigt, einen künstlerisch Berufsweg einzuschlagen

Dass ich als Grafik-Designerin, Illustratorin und Künstlerin seit fast 50 Jahren tätig sein kann, verdanke ich meinen Eltern. Vor allem mein Vater hat meinen Wunsch, mich kreativ auszudrücken und auszuleben, sehr unterstützt. Und das zu einer Zeit (Ende der 60er Jahre), in der diese Art von Unterstützung bei Mädchen noch nicht so üblich war.

Kurz vor Abschluss der Mittleren Reife ist mein Vater mit meinen Zeichnungen zur damaligen Werkkunstschule in Münster gegangen. Das Beratungsgespräch ergab den anschließenden Besuch der Oberschule für Gestaltung. Es folgte das Studium am Fachbereich Design der Fachhochschule Münster. Einer meiner Professoren war derjenige, der den "kreativen Weg" befürwortet hatte – dies habe ich später erfahren. Seinen Neigungen entsprechend sich beruflich zu betätigen, habe ich in meinen ganzen Berufsjahren als sehr erfüllend empfunden.

Heute im (Un‑)Ruhestand gebe ich ehrenamtlich als Mitvorstand im Verein Offene Ateliers Bielefeld und als Gruppenmitglied der Stattgalerie, dem "künstlerkollektivbielefeld", meine Erfahrungen gern weiter. Dies alles wurde möglich, weil meine Eltern und später meine Lehrer an mich geglaubt haben –dafür bin ich dankbar.

Sabine Bergau

Nur zehn Zentimeter

Ihr Vater hatte ihr während ihrer Zweifel am Studium an einem Zollstock deutlich gemacht, dass es nur wenige Zentimeter bis zum Ende ihres Studiums sind

Ich war im 12. Semester und musste nächste Woche meine Bachelorarbeit abgeben. Mit verschränkten Armen und hängendem Kopf saß ich bei meinem Papa in der Küche – mir war das alles zu viel! Wie sollte ich das jetzt noch schaffen? Geschrieben hatte ich bisher so gut wie nichts. Ob denn das überhaupt alles das Richtige sei, beschwerte ich mich bei ihm.

Er, Handwerksmeister, der auf dem Küchentisch gerne Motoren zerlegte, ging das Problem sachlich und analytisch an. Er zückte einen Zollstock und fächerte ihn routiniert auseinander. "Wenn das Dein Studium ist", erklärte er und wedelte mit dem ausgeklappten Meterstab umher, "dann bist Du jetzt hier." Er tippte mit seinen Schrauberfingern auf die 190. "Guck mal, wie weit Du schon gekommen bist. Da schaffst Du die letzten 10 Zentimeter auch noch." Tatsächlich schrieb ich das Ding dann in 5 Tagen fertig. Das liegt nun schon 15 Jahre zurück.

Neulich zerbrach mir bei meinem Umzug ein Zollstock bei 188 – wie elektrisiert hielt ich das Endstück in der Hand und musste an die Geschichte denken. Den bewahre ich auf, als Erinnerung, dass ich alles schaffen kann, dachte ich mir und legte ihn sorgsam beiseite. Weit gefehlt.

Papa kam und half bei dem Aufbau meiner eigenen Küche. Um die fehlende Spanne unter den Küchenfüßen auszugleichen, sucht er nach Holz. Ausgerechnet den Zollstockabschnitt fand er und setzte ihn in Teile zersägt aus Ausgleichsmaterial dazwischen. Erst war ich sauer und dann ging mir auf, dass es genau das war, was er mir immer zeigen wollte: dass es weiterging und ich nach vorne sehen sollte.

Marietta Winter

Einfach nur, weil sie da waren!

Die Eltern von Eva Olszewski haben fest daran geglaubt, dass ihre Esstörungen überwinden kann

Meine Eltern haben immer an mich geglaubt und mich unterstützt.
Als Schulkind habe ich unter Essstörungen gelitten, wenn ich aufregende Situationen vor mir hatte. Klassenfahrten, bei neuen Freunden zu Hause zum Essen eingeladen zu sein oder Partys waren Stress pur für mich, und obwohl ich Hunger und Untergewicht hatte und gerne zugenommen hätte, konnte ich viele Jahre lang oftmals nicht normal essen, was mich sehr belastet hat.

Auch später in der Ausbildung wurde ich gelegentlich von der "Esssperre" überrumpelt und erinnere mich noch, wie peinlich es mir war, als mein Chef mich mit ein paar Kollegen zum Abendessen nach Hause eingeladen hatte und ich vor Aufregung fast nichts von den köstlichen Gerichten essen konnte.

Meine Eltern haben daran geglaubt, dass ich es irgendwann überwinden würde – was ich mir zu der Zeit nicht vorstellen konnte, da ich keinerlei Kontrolle über die Attacken hatte!

Als ich als junge Erwachsene erstmals die Eltern meines ersten festen Freundes zu Hause besuchte, waren die Schwierigkeiten noch da. Ein paar Monate später fuhr ich an Ostern zusammen mit meinen Eltern erneut hin und "erwartete" wieder, nicht problemlos essen zu können. Aber durch die beruhigende Anwesenheit meiner Eltern und die Erkenntnis, dass sich beide Familien hervorragend miteinander verstanden, löste sich das, was vermutlich eine Art Anorexie war, einfach in Luft auf und kam danach nie wieder!

Eva Olszewski

Alleinerziehend und arbeitslos - aber nicht vaterlos

Mein Vater hat mich immer unterstützt. Nie gab es bei uns Sprüche wie "Das brauchst du doch als Mädchen gar nicht". Aber die größte Hilfe kam 1989: Ich hatte zwei kleine Kinder, mein Mann hatte uns verlassen. Ich hatte in seiner Praxis gearbeitet, das war nun auch vorbei.

Lesetipp: Wenig Geld, große Sorgen. Defne kümmert sich allein um ihre kleine Tochter

Ich war fertig ausgebildete Lehrerin, hatte aber noch nie im Beruf gearbeitet. Jedoch habe ich mich beworben und es gab tatsächlich eine freie Stelle. Ich traute mir das eigentlich nicht zu, nicht mit den Kindern, nicht ohne jede Erfahrung. Ich sprach mit meinem Vater darüber und hoffte wohl im Stillen, dass er etwas sagen würde wie: "Na, das kannst du gar nicht schaffen. Lass es bleiben."

Er sagte aber: "Mädchen, wenn du das jetzt nicht versuchst, wirst du dich nie mehr irgendetwas trauen." Da wurde mir klar, dass ich es ja einfach ausprobieren kann, dass ich auch notfalls kündigen kann, wenn es nun gar nicht geht. Und ich habe es gewagt und danach 30 Jahre glücklich als Lehrerin gearbeitet. Danke, Papa! Er ist leider zwei Jahre später gestorben. Das war seine letzte gute Tat an mir.

Marion Kind

Luftmatratzen oder Latein?

Ich war in der 8. Klasse. Es lief nicht gut für mich, ich bekam viele schlechte Noten. Und dann gab es auch noch die Lateinarbeit zurück. Unser Lateinlehrer (der kein großer Pädagoge war) hatte "6-" darunter geschrieben, um klarzumachen, dass dies die Allerschlechteste der schlechten Arbeiten war.

Ich schlich still nach Hause. Meine Mutter sagte nicht viel. Am Nachmittag rief sie mich: "Komm, wir fahren in die Stadt! Dort kaufte sie mir die wunderbare Luftmatratze, von der ich schon so lange geträumt hatte. Es war nicht Weihnachten, ich hatte auch nicht Geburtstag, es war ein Geschenk einfach so.
Ohne große Worte sagte sie mir so: Paul, ich liebe Dich. Das wird schon wieder. Du wirst Deinen Weg machen!

Heute bin ich seit 28 Jahren Lehrer am Gymnasium. Habe schon manche Kuh vom Eis geholt. Und schon manche «Luftmatratze» weitergegeben. Danke, Mama!!

Paul L.

Eltern, die Flügel geben

Ich war immer ein extrem heimwehkrankes Kind. Und dann habe ich mich (damals noch bei den Eltern in Wien wohnend) in einen jungen Mann aus Deutschland verliebt. Bald war klar, dass er nicht nach Wien kommen würde, und so habe ich mich an der Universität Hamburg für einen Studienplatz beworben. Ganz schön weit weg von zu Hause. Und in einer Zeit, in der Telefonieren ins Ausland noch richtig teuer war.

Ich hatte große Bedenken, doch meine Eltern haben an mich geglaubt, haben mich bestärkt und mir Mut gemacht. Nun lebe ich seit über 40 Jahren in Hamburg, bin glücklich verheiratet und meinen Eltern sehr dankbar.

Marianne P.

Im Krieg geboren, mit Geduld erzogen

Die kleine Sabine Harms mit ihrer Mutter

Meine 20-jährige Mutter war im Januar 1945 mit mir als 7 Monate altem Kind nach strapaziösester tagelanger Flucht aus Breslau bei Verwandten im Harz gelandet. Vorher hatte sie mich schon im Flüchtlingstreck wiederholt in fernen Waggons orten müssen: gefrorene Windeln, Milch gab es nur zufällig.

Da war Entwicklungsverzögerung vorprogrammiert. Als ich im Alter von 3 Jahren immer noch kein Wort sprach, war von mancher Seite zu hören: Die bleibt stumm, da kommt doch jetzt nichts mehr! Meine Mutter aber ließ sich davon nicht wirklich beeindrucken. Sie glaubte, sie wusste, das kommt noch. Natürlich blieb ich noch länger sprachschüchtern, als Grundschulkind aber schon voll dabei. Ja, sie sah mich, glaubte an mich - das auch auf anderem Gebiet. Dankbarkeit nicht nur an ihre Adresse!

Sabine Harms, studierte Theologin und Romanistin

Ein spätes Danke

Meine Mutter hat mich immer bestärkt und unterstützt, soweit es ihr möglich war. Sie ist überzeugt, dass ich mit dem, was ich tue, das Richtige tue. Auch deswegen bin ich im Leben einigermaßen erfolgreich.

Ich habe ihr diese Unterstützung allerdings oft nicht gut vergolten. Als Jugendliche habe ich teilweise sehr gereizt und herabwürdigend auf ihre gut gemeinten Angebote reagiert, die meine Entwicklung hätten fördern können. Das tut mir heute wahnsinnig leid und es wäre eigentlich an der Zeit, sich dafür zu entschuldigen.

Anonym

Meine Eltern haben immer an mich geglaubt und mir vertraut, dass ich die richtigen eigenen Entscheidungen für mein Leben treffe. Sie haben mir Ratschläge und Unterstützung, aber auch alle Freiheiten gegeben.

Johannes Raddatz

In meinem Leben hat vor allem meine Mutter an mich geglaubt. Auch in Momenten, in denen ich selbst gezweifelt habe, war sie überzeugt davon, dass ich meinen Weg finden werde. Sie hat mir Mut gemacht, mich gestärkt und mir gezeigt, dass ich wertvoll bin – genau so, wie ich bin. Ihr Vertrauen hat mir Kraft gegeben und begleitet mich bis heute.

Rebecca S.

Meine Mutter hat immer an mich geglaubt und mich dazu ermutigt, so zu sein, wie ich bin.

Lorica C.

Mein Vater ist Tischlermeister und hat mich immer ganz selbstverständlich in der Werkstatt spielen lassen und mich ermutigt und mir zugetraut, mit Werkzeugen umzugehen. Er lobte mich und zeigte seinen Stolz. Somit bin ich nun auch in vielerlei Hinsicht handwerklich versiert. Dafür bin ich sehr dankbar.

Roland G.

Friederike T. ist ihren Eltern für ihre schöne Kindheit dankbar

Meine Eltern, insbesondere meine Mutter, haben immer an mich geglaubt und mich darin unterstützt, meinem Traumberuf nachzugehen.

Friederike T.

Sie hat für das Leben der Tochter gekämpft

Meine Eltern, insbesondere meine Mutter, haben immer an mich geglaubt. Mit 3 Jahren bin ich schwer erkrankt und die Ärzte kämpften um mein Leben. Während dieser Zeit war meine Mutter Tag und Nacht bei mir im Krankenhaus.

Auch später, als ich etwas stabiler war und nach Hause durfte, war sie es, die mir jede Nacht die Medikamente brachte und mich bei Schmerzen tröstete. Die Ärzte gaben mir 22 Lebensjahre maximal. Eine normale Schule würde ich nie besuchen können. Geschweige denn einen Berg ersteigen.

Lange Zeit war es undenkbar, dass Ute Schmalz Berge erklimmen kann. Ihre Mutter (l.) kämpfte für sie um Therapiemaßnahmen, als Schmalz als Kind schwer erkrankte

Ich habe es meiner Mutter zu verdanken, dass ich eine innere Stärke und Selbstvertrauen entwickeln konnte. Mit Lehrern, Ämtern und Ärzten hat meine Mutter hartnäckig Therapiemaßnahmen zu meinem Wohle erkämpft. Wie auf dem Foto zu sehen, habe ich es auch auf diverse Berge geschafft. Meine Kraftquelle und Inspiration.

Als meine Mutter gesundheitlich im Alter hilfebedürftig wurde, bin ich zurück in mein Elternhaus gezogen und habe sie 6 Jahre gepflegt.

Ute Schmalz

Zurück geht es immer

In liebevoller Erinnerung an meinen vor drei Monaten mit 89 Jahren verstorbenen Vater (eigentlich immer Papa), möchte ich, 64, kurz erzählen, wie einfach er mich und doch prägend vor etwa 36 Jahren bestärkt hat.

In dem Unternehmen, in dem ich ausgebildet wurde und 12 Jahre tätig war, stand für meinen damaligen Vorgesetzten eine gravierende Veränderung an.

Schnell erhielt ich eine Zusage für eine mir entsprechende Position. Dazu war das Angebot sehr verlockend. Als der Anstellungsvertrag vorlag, haderte ich damit, diesen zu unterschreiben. Besprach dieses Thema mit meinen Eltern. Ich hatte bereits eine Wohnung, ein Auto, stand auf eigenen Beinen.

Ich dachte so bei mir: Wenn diese neue Anstellung nicht klappt, wie sollte ich dann mein Leben finanzieren…? Mein lieber Papa meinte kurz und knapp: "Im Ausbildungsbetrieb bleibt man nicht. Sollte es in der neuen Firma nicht klappen, ein Butterbrot gibt es für dich bei uns immer noch."

In diesem Moment machte es Klick. Umgehend unterschrieb ich den neuen Vertrag und die neue Herausforderung passte.

Dieser recht simple Satz meines Vaters begleitete und stärkte mich auf meinem weiteren Lebensweg in diversen Situationen. Dankeschön hierfür, Papa.

Bärbel Neuenhaus

Vertrauen über den Tod hinaus

Es war immer meine Mutter, die an mich geglaubt hat. Schon früh hat sie mir gezeigt, dass ich mehr kann, als ich mir selbst zugetraut habe. Sie hat zugehört, mich ermutigt und mir das Gefühl gegeben, richtig zu sein, auch wenn der Weg schwierig wurde.

Leider ist sie sehr früh verstorben. Seitdem fehlt ihre Stimme im Alltag, aber nicht in meinem Leben. Ich trage sie im Herzen weiter. In Entscheidungen, in Momenten des Zweifelns und immer dann, wenn Mut gefragt ist, ist sie noch da.

Was sie mir mitgegeben hat, versuche ich weiterzugeben. Vertrauen, Wärme und das stille Wissen, dass jemand an einen glaubt, auch wenn man selbst es gerade nicht kann.

Markus Kuhnke

Infobox

Leseraktion: Wer hat an dich geglaubt?

Diese Beiträge wurden von Leserinnen und Lesern verfasst. Wir möchten seit Anfang Januar wissen: Wer hat an dich geglaubt?

Bei unserer Leseraktion können auch Sie uns Ihre Geschichte erzählen und wir veröffentlichen sie.

Hier mitmachen oder mehr Texte ansehen

Die Kommentarfunktion ist nur noch für registrierte Nutzer verfügbar. Um einen Leserkommentar schreiben zu können, schließen Sie bitte ein Abo ab, schreiben Sie uns eine Mail an leserpost@chrismon.de oder diskutieren Sie auf Instagram, Facebook und LinkedIn mit.