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Cornelius Obonya, geboren 1969, gehört zu den bekanntesten Schauspielern Österreichs. Dem Tod ist er in seinem Beruf oft begegnet, denn viele seiner Figuren, die er dargestellt hat, sterben. Vier Sommer lang stand er etwa täglich als Jedermann bei den Salzburger Festspielen auf der Bühne. Die entscheidende Frage des Stücks ist für Obonya: "Was passiert, wenn die Tür aufgeht, der Tod kommt herein und sagt: Du jetzt!?"
In der 73. Folge vom chrismon-Podcast "Über das Ende" spricht die Wiener Pfarrerin Julia Schnizlein mit ihm über Tod und Sterben, auf der Bühne und in der realen Welt. Er erzählt, wie er sich auf die Rolle des Jedermann vorbereitet hat, was der frühe Tod seines Vaters mit ihm gemacht hat und wie er selbst gerne sterben würde.
Im Podcast erzählt Cornelius Obonya auch, warum er Angst vor dem Tod für Zeitverschwendung hält, weshalb er aus der katholischen Kirche ausgetreten ist und trotzdem eine "mystische Sehnsucht" behalten hat. Und er spricht über Sterbehilfe, seine Hoffnung auf ein Wiedersehen nach dem Tod und darüber, was einmal auf seinem Grabstein stehen könnte.
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