Energiewende, Corona, Kriege, Aufrüstung, Rentenreform, Digitalisierung – viele Menschen fragen sich, ob sich wirklich noch mehr verändern muss. Können wir nicht erst mal so weitermachen? Es klappt ja auch so …
Daniel Günther: Ich höre selten, dass jemand sagt, alles sei gut. Viele Menschen erzählen mir, was sich alles ändern müsse. Allerdings sind sie mit unterschiedlichen Dingen unzufrieden. Der gemeinsame Blick fehlt oft.
Und wie schärfen wir den gemeinsamen Blick?
Günther: Wenn wir möchten, dass Menschen offen sind für Veränderungen, müssen wir darauf achten, dass es gerecht zugeht. Mir ist das in der Corona-Zeit klargeworden: Unsere Entscheidungen, die Einschränkungen, haben die Menschen sehr belastet. Zu erklären, welche Maßnahme wir wann trafen, fiel anfangs leicht …
Maja Göpel: … wir waren eine Schicksalsgemeinschaft!
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