Die Kandidaten für das Berliner Bischofsamt: Jochen Arnold (li.), Heidrun Dörken (M.) und Christian Stäblein (Archivbild)
epd-bild/Rolf Zoellner
In der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) wird in wenigen Tagen gewählt: Zwei Männer und eine Frau bewerben sich um die Nachfolge von Bischof Markus Dröge.
29.03.2019

Kandidaten für die Wahl bei der Frühjahrstagung der Synode am 5. und 6. April in Berlin sind die evangelische Senderbeauftragte beim Hessischen Rundfunk, Heidrun Dörken, der Direktor des Michaelisklosters Hildesheim, Jochen Arnold, und der Propst und bisherige Stellvertreter von Bischof Dröge, Christian Stäblein. Die Wahl soll am Nachmittag des ersten Synodentages um 15 Uhr beginnen.

Die 56-jährige Theologin Heidrun Dörken stammt aus Frankfurt am Main, war dort von 1996 an Rundfunkbeauftragte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und ist seit 2013 evangelische Senderbeauftragte für den Hessischen Rundfunk. Der 51-jährige Theologe Christian Stäblein stammt aus Niedersachsen und ist seit gut dreieinhalb Jahren Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Der ebenfalls 51-jährige Theologe und Kirchenmusiker Jochen Arnold stammt aus Marbach am Neckar und ist seit 2004 Direktor des Gottesdienst- und Kirchenmusikzentrums im Michaeliskloster.

Zehnjährige Amtszeit

Bischof Dröge wird im Oktober 65 Jahre alt, seine zehnjährige Amtszeit endet im November. Sein Nachfolger soll am 16. November in das Bischofsamt eingeführt werden, in dem Gottesdienst wird Dröge auch aus seinem Amt verabschiedet.

Die drei Kandidaten, die sich im Januar und Februar auch in Gottesdiensten öffentlich vorgestellt hatten, wurden vom Bischofswahlkollegium der Landeskirche vorgeschlagen. Die Landeskirche hat gut 940.000 Mitglieder in knapp 1.250 Gemeinden.

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