Stefanie Schardien und Andreas Reckwitz
Stefanie Schardien und Andreas Reckwitz im Hauptgebäude der Humboldt- Universität zu Berlin
Hanna Wiedemann
Andreas Reckwitz & Stefanie Schardien
Warum unsere Gesellschaft lernen muss, mit Verlust umzugehen
Krieg, Wirtschaftskrise, Klimawandel: Der ewige Fortschrittsglaube bröckelt. Wie ein besserer Umgang mit Verlusten helfen könnte und was die Kirche dazu beitragen kann
Tim Wegner
Lena Uphoff
18.02.2026
11Min

Frau Schardien, machen Sie sich Sorgen um die Zukunft Ihrer Kinder?

Stefanie Schardien: Ich glaube, alle Eltern machen sich Sorgen um ihre Kinder. Ich frage mich natürlich: Werden es die Kinder besser haben als meine Generation? Vielleicht besser, was die Berufsaussichten betrifft. In meiner Generation war ja alles besetzt, man bekam nicht mal einen Praktikumsplatz.

Aber mit Blick auf die Weltlage? Da bin ich unsicher. Oder mit Blick auf den Wohlstand, was heißt da besser? Besser als wir oder als Menschen auf der anderen Seite der Erde? Wer aus einem nicht so wohlhabenden Elternhaus kommt, für den ist klar: Es geht bergauf. Meinen Kindern sage ich oft: Denkt dran, es ist nicht selbstverständlich, dass ihr so lebt, wie ihr gerade lebt.

Herr Reckwitz, was denken Sie? Wird es die nächste Generation besser haben oder schlechter?

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